60 MILLIONEN FÜR KANES ERSATZ? Bayern droht ein teurer Denkfehler!
Drei Tore gegen Inter Mailand – und plötzlich soll Nicolò Tresoldi 60 Millionen Euro kosten! Der 22-jährige Angreifer von Club Brügge wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Doch bevor Max Eberl auch nur über einen solchen Transfer nachdenkt, sollte er sich eine unangenehme Frage stellen: Wofür genau würde Bayern diese Millionen ausgeben?
Keine Frage: Tresoldi ist ein hochinteressanter Stürmer.
Sein Dreierpack beim spektakulären 4:3 gegen Inter Mailand in der Champions League war ein beeindruckendes Ausrufezeichen. Auch andere europäische Spitzenklubs sollen ihn beobachten.
Doch Brügge weiß offenbar genau, welchen Schatz der Verein besitzt.
Laut Transferberichten lehnten die Belgier bereits ein Angebot der AS Rom über 35 Millionen Euro ab. Inzwischen ist sogar von einer Forderung von 60 Millionen die Rede.
Und genau hier beginnt das Problem für Bayern.
60 Millionen für die Ersatzbank?
Harry Kane ist in München nicht irgendein Mittelstürmer. Er ist Torjäger, Spielmacher und Führungsspieler in einer Person.
Solange der Engländer fit ist, dürfte es für einen weiteren klassischen Neuner schwer werden, regelmäßig in der Startelf zu stehen.
Soll Bayern also tatsächlich 60 Millionen Euro für einen 22-Jährigen ausgeben, der noch Spielpraxis für seine Entwicklung benötigt?
Natürlich muss der Rekordmeister die Zukunft nach Kane vorbereiten.
Aber einen Nachfolger frühzeitig zu verpflichten, ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein überzeugender sportlicher Plan existiert.
Ein teurer Transfer allein ist noch keine Zukunftsstrategie.
Und dann wäre da noch der Milan-Traum!
Eine weitere interessante Information kommt aus Italien.
Tresoldis Vater Emanuele verriet gegenüber der Gazzetta dello Sport, dass sein Sohn seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Fan der AC Mailand ist.
Das bedeutet nicht, dass der Angreifer einen Wechsel nach München ablehnen würde. Es zeigt aber, dass Bayern keineswegs automatisch sein bevorzugtes Ziel sein muss.
Und genau deshalb wäre ein möglicher Transfer doppelt kompliziert.
Ein hoher Preis, die Konkurrenz um Spielzeit mit Kane und zahlreiche interessierte Vereine – einfach klingt anders.
Bayern sollte Tresoldi weiter beobachten. Aber nicht um jeden Preis zuschlagen.
Denn für 60 Millionen Euro darf man mehr erwarten als ein großes Talent mit einer beeindruckenden Champions-League-Nacht.
Man braucht einen Spieler, für den es auch einen klaren Platz in der Mannschaft gibt.
Mia san mia!