Bayern hat BVB-Juwel weiter im Visier: Kommt es im Sommer zum nächsten Transfer-Kracher?
Der FC Bayern schaut sich weiterhin intensiv auf dem Markt nach jungen Top-Talenten um – und offenbar steht dabei auch ein Spieler von Borussia Dortmund auf der Liste.
Im Fokus: Samuele Inacio.
Der 18-jährige Offensivspieler des BVB gilt als eines der spannenderen Talente in Dortmund und soll bereits seit längerer Zeit vom deutschen Rekordmeister beobachtet werden. Transferexperte Gianluca Di Marzio erklärte zuletzt sogar, dass Bayern schon vor Inacios Wechsel zum BVB Kontakt zu ihm und seiner Familie hatte.
Bayern wollte Inacio schon früher
Die Münchner beschäftigen sich demnach nicht erst seit wenigen Wochen mit dem jungen Italiener.
Als Inacio noch bei Atalanta spielte und vor der Entscheidung über seinen nächsten Karriereschritt stand, soll nicht nur Borussia Dortmund Kontakt aufgenommen haben.
Auch der FC Bayern bemühte sich um das Talent.
Laut Di Marzio reiste Inacio damals sogar gemeinsam mit seiner Familie nach München, besichtigte die Einrichtungen des Rekordmeisters und führte Gespräche mit den Verantwortlichen.
Am Ende entschied sich der Offensivspieler jedoch für Dortmund.
Doch Bayern scheint ihn keineswegs vergessen zu haben.
Inacio steht offenbar weiter auf Bayerns Liste
Di Marzio machte deutlich, dass Inacio weiterhin vom FC Bayern beobachtet werde.
Der Transferexperte geht davon aus, dass der 18-Jährige nach wie vor auf der Münchner Liste steht, weil Bayern schon früh von seinem Potenzial überzeugt war. Auch in den vergangenen Monaten sollen die Verantwortlichen seine Entwicklung weiter verfolgt haben.
Das passt perfekt zu Bayerns aktueller Transferstrategie.
Neben großen Namen wie Harry Kane, Luis Díaz oder Michael Olise versucht der Rekordmeister gezielt, junge Spieler mit hohem Entwicklungspotenzial frühzeitig zu identifizieren.
Inacio wäre genau so ein Profil.
Ausgerechnet ein BVB-Talent
Brisant wird die Geschichte natürlich durch seinen aktuellen Klub.
Ein Wechsel von Dortmund nach München sorgt traditionell für besondere Aufmerksamkeit – selbst wenn es sich um einen jungen Spieler handelt, der noch nicht zu den absoluten Leistungsträgern des BVB zählt.
Inacio hat in dieser Saison bereits erste Pflichtspieleinsätze gesammelt und dabei auch Bundesliga-Luft geschnuppert. Im Supercup gegen Bayern flog er allerdings vom Platz.
Trotzdem dürfte das an der grundsätzlichen Einschätzung seines Potenzials wenig ändern.
Kein Winter-Transfer – Sommer könnte spannend werden
Ein kurzfristiger Wechsel im Januar gilt derzeit offenbar nicht als wahrscheinlich.
Di Marzio hält es jedoch für durchaus denkbar, dass Bayern im kommenden Sommer einen neuen Anlauf unternimmt.
Bis dahin wird entscheidend sein, wie sich Inacio beim BVB entwickelt.
Bekommt er regelmäßig Spielzeit? Schafft er den endgültigen Sprung in die erste Mannschaft? Und kann er sein Talent auch auf Bundesliga-Niveau konstant zeigen?
Genau diese Fragen dürften auch die Bayern-Scouts beschäftigen.
Konkurrenz aus Italien lauert ebenfalls
Ein Selbstläufer wäre ein möglicher Transfer ohnehin nicht.
Neben Bayern sollen sich auch mehrere Klubs aus der italienischen Serie A mit Inacio beschäftigen. Die Konkurrenz um den jungen Dribbler könnte also groß werden, sollte Dortmund irgendwann grundsätzlich gesprächsbereit sein.
Für Bayern könnte jedoch ein Punkt hilfreich sein:
Die Münchner kennen Inacio und sein Umfeld bereits seit Jahren.
Der Kontakt aus seiner Atalanta-Zeit könnte bei späteren Gesprächen durchaus noch eine Rolle spielen.
Wird aus dem alten Wunschspieler doch noch ein Bayern-Profi?
Noch gibt es keine konkreten Verhandlungen über einen Wechsel.
Aber die Verbindung ist offensichtlich älter, als viele vielleicht gedacht haben.
Bayern wollte Inacio schon vor seinem BVB-Wechsel, beobachtet seine Entwicklung weiter – und könnte laut Di Marzio im Sommer erneut aktiv werden.
Aus einem alten Transferziel könnte damit plötzlich wieder ein heißes Thema an der Säbener Straße werden.
Und sollte Inacio in Dortmund den nächsten großen Entwicklungsschritt machen, dürfte sein Name in München noch deutlich häufiger fallen.