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Bayern-Legende am Mikrofon denkt ans Ende: Stephan Lehmann nennt seinen perfekten Abschied

Bayern-Legende am Mikrofon denkt ans Ende: Stephan Lehmann nennt seinen perfekten Abschied

Für Generationen von Bayern-Fans gehört diese Stimme einfach dazu: Stephan Lehmann ist seit 1996 Stadionsprecher des FC Bayern und hat inzwischen mehr als 1.000 Spiele begleitet. Nun denkt der 64-Jährige erstmals ganz konkret über seinen Abschied nach.

Und er hat sogar schon ein perfektes Szenario im Kopf.

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Seit 1996 die Stimme des FC Bayern

Lehmanns Geschichte beim FC Bayern begann noch im alten Olympiastadion. Sein Debüt am Mikrofon feierte er 1996 bei einem Spiel gegen den VfL Bochum.

Vor seinem ersten Einsatz war er nach eigener Aussage extrem nervös. Der damalige Bayern-Pressesprecher Markus Hörwick stellte ihn vor der Südkurve vor – und die Fans nahmen ihn sofort positiv auf.

Seitdem ist Lehmann aus dem Bayern-Alltag kaum wegzudenken.

Er begleitete Spiele, Saisoneröffnungen, Meisterfeiern und große Veranstaltungen am Marienplatz. Viele jüngere Fans kennen praktisch keinen anderen Stadionsprecher beim Rekordmeister.

Lehmann war selbst Fan in der Kurve

Ein Grund für seine besondere Verbindung zu den Anhängern liegt auch in seiner eigenen Vergangenheit.

Lehmann war vor seiner Zeit als Stadionsprecher selbst Mitglied eines Bayern-Fanklubs und stand regelmäßig in der Kurve. Genau das habe ihm geholfen, bei den Fans akzeptiert zu werden.

Er war nie nur der Mann mit dem Mikrofon.

Er war immer auch einer von ihnen.

Große Triumphe – aber auch schwere Momente

In drei Jahrzehnten beim FC Bayern hat Lehmann praktisch alles erlebt.

Meisterschaften, Pokalsiege, Champions-League-Abende und legendäre Nächte in München gehören genauso zu seiner Geschichte wie emotionale und schwere Momente.

Besonders der Tod von Franz Beckenbauer hat ihn tief getroffen. Lehmann führte auch durch die Trauerfeier für den „Kaiser“ und bezeichnete diesen Moment als einen der emotionalsten seiner gesamten Zeit beim FC Bayern.

Sein Traum: Abschied beim Champions-League-Finale 2028

Nun richtet sich sein Blick langsam auf das Ende.

Lehmann wird nicht jünger – und er hat bereits eine ganz konkrete Vorstellung davon, wann der perfekte Zeitpunkt für seinen letzten Einsatz wäre.

Sein Wunsch: das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena.

Und natürlich soll dieser Abend anders enden als das traumatische „Finale dahoam“ 2012 gegen Chelsea.

Lehmann träumt davon, sein letztes Spiel am Mikrofon ausgerechnet bei einem Champions-League-Finale in München zu erleben – und den FC Bayern am Ende auch noch den Henkelpott gewinnen zu sehen.

Was für ein Abschied das wäre

Mehr Bayern-Romantik wäre kaum möglich.

Nach über drei Jahrzehnten, mehr als 1.000 Spielen und unzähligen legendären Momenten könnte Lehmann seine Karriere genau dort beenden, wo seine Stimme längst zu Hause ist: in der Allianz Arena.

Und wenn Bayern 2028 tatsächlich im eigenen Stadion das Champions-League-Finale gewinnen würde, wäre das für ihn wohl der perfekte Schlusspunkt.

Bis dahin bleiben den Fans aber hoffentlich noch viele Spiele mit der Stimme, die seit Jahrzehnten fest zum FC Bayern gehört.

Stephan Lehmann denkt ans Ende – doch sein Traum-Abschied könnte kaum größer sein.

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