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Analysen

DÍAZ-ALARM ZWINGT BAYERN ZUM UMDENKEN! Eberl öffnet plötzlich wieder die Tür für einen neuen Flügel-Star

DÍAZ-ALARM ZWINGT BAYERN ZUM UMDENKEN! Eberl öffnet plötzlich wieder die Tür für einen neuen Flügel-Star

Eigentlich war die Entscheidung gefallen.

Luis Díaz ist Bayerns klare Nummer eins auf der linken Seite.

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Ismael Saibari kann dort aushelfen.

Serge Gnabry ebenfalls.

Und deshalb verzichtete der FC Bayern im Sommer darauf, noch einen klassischen Linksaußen zu verpflichten.

Doch nur wenige Wochen später ist die Diskussion wieder da.

Und diesmal gibt es einen entscheidenden Unterschied:

Luis Díaz selbst braucht eine Pause.

Der Kolumbianer wirkte zuletzt müde.

Seine Explosivität ließ nach.

Sogar sein Nationaltrainer bemerkte die enorme Belastung.

Und plötzlich stellt sich an der Säbener Straße wieder jene Frage, die Max Eberl im Sommer eigentlich beantwortet glaubte:

Braucht Bayern doch noch einen echten Díaz-Backup?

Bayern hält die Augen wieder offen

Nach Informationen von „Sport Bild“ beobachten die Münchner den Markt weiterhin genau.

Ein zusätzlicher Spieler für die linke offensive Außenbahn ist offenbar keineswegs endgültig vom Tisch.

Bayern will nichts erzwingen.

Es gibt aktuell keinen Grund für einen Panikkauf.

Aber sollte sich eine interessante Gelegenheit ergeben, könnten die Verantwortlichen reagieren.

Und das ist bemerkenswert.

Denn noch vor wenigen Wochen klang die Situation deutlich entspannter.

Bayern hatte sich bewusst dafür entschieden, keinen weiteren klassischen Linksaußen zu verpflichten.

Jetzt bleibt die Tür offenbar wieder offen.

Dabei wollte Bayern schon im Sommer Verstärkung

Die Suche ist keineswegs neu.

Bayern beschäftigte sich während des vergangenen Transferfensters durchaus mit weiteren hochkarätigen Flügelspielern.

Bradley Barcola war ein Kandidat.

Max Eberl kennt den Franzosen bereits seit seiner Zeit bei RB Leipzig und bestätigte selbst, dass Bayern sich mit ihm beschäftigt hatte.

Doch die aufgerufenen Summen waren den Münchnern zu hoch.

Auch Anthony Gordon von Newcastle United wurde intensiv diskutiert.

Wieder scheiterte die Idee letztlich am Preis.

Bayern entschied:

Wir erzwingen nichts.

Und ging ohne weiteren klassischen Linksaußen in die Saison.

Dann wurde auch Ibrahimovic verliehen

Damit wurde die Situation noch interessanter.

Arijon Ibrahimovic hätte theoretisch eine weitere Alternative für die linke offensive Seite darstellen können.

Doch kurz vor Transferschluss verlieh Bayern den Youngster an den FC Augsburg.

Die Folge:

Luis Díaz blieb der einzige klassische Linksaußen im Kader.

Natürlich besitzt Vincent Kompany Alternativen.

Saibari kann links spielen.

Gnabry kann links spielen.

Auch andere offensive Spieler können dort situativ eingesetzt werden.

Aber keiner davon besitzt exakt das Profil des Kolumbianers.

Und genau das könnte zum Problem werden.

Díaz selbst hätte Konkurrenz begrüßt

Besonders interessant ist deshalb, was Díaz selbst über die Situation sagte.

Natürlich möchte er spielen.

Jeder Topstar möchte das.

Doch gleichzeitig machte der Kolumbianer deutlich, dass ihm ein zusätzlicher Spieler auf seiner Position durchaus gefallen hätte.

Ein Mitspieler, der übernehmen kann, wenn es nicht läuft.

Einer, mit dem man sich abwechseln kann.

Einer, der Entlastung bringt.

Das war keine Attacke gegen Max Eberl.

Keine öffentliche Beschwerde.

Aber es war trotzdem eine bemerkenswert offene Aussage.

Díaz weiß selbst, dass eine Saison mit Bayern und Kolumbien extrem lang werden kann.

Und inzwischen sieht man warum.

„Du siehst müde aus, Lucho“

Kolumbiens Nationaltrainer Néstor Lorenzo bemerkte zuletzt ebenfalls, dass sein Superstar nicht mehr ganz frisch wirkte.

Díaz fehlte die gewohnte Explosivität.

Der Sprint.

Die Energie.

Nach einer enormen Anzahl an Spielen mit Bayern und der Nationalmannschaft wurde deshalb eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen:

Díaz reist während der aktuellen Länderspielphase nicht nach Südamerika.

Er bleibt zurück.

Er soll abschalten.

Urlaub machen.

Danach bekommt er ein individuelles Trainingsprogramm.

Bayern will seinen Superstar wieder aufladen.

Denn der Klub weiß genau:

Die nächsten Monate werden brutal.

51 Bayern-Spiele – dann noch die WM

Díaz absolvierte in seiner ersten Saison beim FC Bayern 51 Pflichtspiele.

Dazu kam im Sommer die Weltmeisterschaft mit Kolumbien.

Kaum war dieses Turnier vorbei, begann praktisch schon wieder die Vorbereitung auf die neue Bayern-Saison.

Der Körper kennt irgendwann keine Transfermillionen mehr.

Keine Namen.

Keine Erwartungen.

Er braucht Erholung.

Und genau deshalb wird die fehlende natürliche Alternative auf der linken Seite plötzlich wieder zum Thema.

Denn Bayern kann nicht davon ausgehen, dass Díaz jede Woche 90 Minuten spielt.

Bundesliga.

Champions League.

DFB-Pokal.

Nationalmannschaft.

Das funktioniert auf Dauer kaum.

Eberl hat allerdings seine interne Lösung

Nach Bayerns 7:0 gegen Union Berlin wurde Max Eberl bereits auf die Situation angesprochen.

Seine Reaktion war typisch.

Sinngemäß fragte er:

Von welcher Position hat Ismael Saibari eigentlich sein Tor erzielt?

Die Botschaft war eindeutig.

Bayern besitzt Alternativen.

Saibari ist extrem flexibel.

Er kann zentral spielen.

Offensiver.

Und eben auch über links kommen.

Dazu ist Serge Gnabry nach seiner Verletzung wieder zurück.

Kompany hat also Optionen.

Nur eben keinen zweiten Luis Díaz.

Und genau darin liegt der Unterschied

Ein Backup muss nicht zwingend genauso spielen wie der Stammspieler.

Aber Bayerns Angriff verändert sich, wenn Díaz fehlt.

Der Kolumbianer bringt Geschwindigkeit.

Eins-gegen-eins-Qualität.

Tiefe.

Direkte Läufe.

Unberechenbarkeit.

Saibari besitzt andere Stärken.

Gnabry ebenfalls.

Das kann sogar taktisch wertvoll sein.

Doch wenn Kompany exakt dieses klassische Flügelprofil benötigt, wird die Auswahl deutlich kleiner.

Deshalb ergibt es Sinn, dass Bayern den Markt weiterhin beobachtet.

Bayern will keinen zweiten Barcola-Poker um jeden Preis

Dabei dürfte Eberl aus dem vergangenen Sommer eine klare Linie mitgenommen haben.

Nur weil Bayern einen Spieler gebrauchen könnte, bedeutet das nicht, dass man jeden Preis bezahlt.

Bei Barcola waren die finanziellen Dimensionen zu groß.

Bei Gordon ebenfalls.

Bayern zog die Grenze.

Und genau diese Strategie dürfte auch künftig gelten.

Kommt ein passender Spieler zu vernünftigen Konditionen auf den Markt?

Dann kann es interessant werden.

Entsteht dagegen wieder ein Transfer-Poker über riesige Summen?

Dann dürfte Eberl erneut aussteigen.

Winter oder erst Sommer?

Das ist jetzt die entscheidende Frage.

Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass Bayern bereits einen konkreten Wintertransfer vorbereitet.

Die Münchner beobachten vielmehr den Markt und wollen vorbereitet sein.

Viel dürfte davon abhängen, wie sich die kommenden Monate entwickeln.

Bleibt Díaz fit?

Findet er nach seiner Pause wieder zu seiner explosiven Form?

Funktioniert Saibari dauerhaft als Alternative?

Bleibt Gnabry gesund?

Wenn all diese Antworten positiv ausfallen, kann Bayern entspannt bleiben.

Doch sobald zwei oder drei dieser Faktoren kippen, sieht die Situation plötzlich vollkommen anders aus.

Kompany braucht für die großen Ziele Tiefe

Denn Bayern plant nicht für 34 Bundesligaspiele.

Dieser Klub will alles.

Meisterschaft.

DFB-Pokal.

Champions League.

Und dafür braucht Kompany nicht nur elf Weltklassespieler.

Er braucht einen Kader, der Ausfälle und Belastung auffangen kann.

Michael Olise kann nicht jedes Spiel entscheiden.

Harry Kane kann nicht jedes Spiel entscheiden.

Und Luis Díaz kann nicht jede Woche 90 Minuten über den linken Flügel marschieren.

Genau deshalb könnte ein zusätzlicher Außenstürmer irgendwann mehr sein als Luxus.

Er könnte zur Absicherung einer ganzen Saison werden.

IsarKick meint

Im Sommer konnte Bayerns Entscheidung noch funktionieren.

Keinen Panikkauf.

Keine 70 oder 80 Millionen Euro nur deshalb ausgeben, weil unbedingt noch ein weiterer Name kommen soll.

Das war nachvollziehbar.

Doch die vergangenen Wochen zeigen gleichzeitig, warum Bayern die Position überhaupt verstärken wollte.

Luis Díaz hat eine enorme Belastung hinter sich.

Jetzt braucht er bereits eine Pause.

Und selbst der Kolumbianer hätte einen weiteren Spieler auf seiner Position begrüßt.

Saibari und Gnabry können helfen.

Aber sie sind keine klassischen Díaz-Kopien.

Deshalb macht Bayern genau das Richtige, wenn der Klub jetzt nicht in Panik verfällt – aber die Augen offen hält.

Vielleicht passiert im Winter gar nichts.

Vielleicht wird das Thema erst im kommenden Sommer heiß.

Aber eines dürfte mittlerweile klar sein:

Die Suche nach einem weiteren Linksaußen ist beim FC Bayern noch lange nicht beendet.

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