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Analysen

Dortmund provoziert Bayern: „Ich will sie hier nicht feiern sehen!“ – jetzt gibt es nur eine richtige Antwort!

Dortmund provoziert Bayern: „Ich will sie hier nicht feiern sehen!“ – jetzt gibt es nur eine richtige Antwort!

Lars Ricken hat vor dem Supercup eine klare Botschaft an den FC Bayern geschickt. Der BVB-Geschäftsführer will die Münchner auf keinen Fall mit dem Pokal im Dortmunder Stadion feiern sehen.

Ganz ehrlich: Als Bayern-Fan kann man sich für einen Supercup kaum eine bessere Motivation wünschen.

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Denn wenn Borussia Dortmund sagt, dass sie uns nicht feiern sehen wollen, dann gibt es eigentlich nur eine passende Antwort: Dann müssen wir eben genau dort feiern.

Dortmund gegen Bayern – dieses Spiel braucht keine zusätzliche Motivation

Natürlich ist es „nur“ der Supercup. Zumindest hört man das immer wieder.

Aber wer Bayern gegen Dortmund schon einmal wirklich mit Emotionen verfolgt hat, weiß: Sobald diese beiden Mannschaften auf dem Platz stehen, interessiert es niemanden mehr, wie der Wettbewerb heißt.

Es geht um Prestige. Es geht um einen Titel. Und diesmal geht es auch darum, direkt zum Saisonstart ein Zeichen zu setzen.

Lars Ricken machte vor dem Spiel deutlich, dass er den FC Bayern nicht mit einem Titel im eigenen Stadion feiern sehen möchte.

Das ist sein gutes Recht. Genau diese Einstellung erwarte ich sogar von einem Verantwortlichen des BVB.

Aber aus Münchner Sicht macht dieser Satz die Sache nur noch interessanter.

Lieber Lars Ricken: Genau dort wollen wir feiern!

Vincent Kompany hat auf seine Art bereits die perfekte Antwort geliefert.

Der Bayern-Trainer erklärte vor der Partie, dass es für ihn kaum etwas Schöneres gebe, als auswärts in Dortmund einen Titel zu holen.

Und da bin ich komplett bei ihm.

Wenn wir schon die Möglichkeit haben, den ersten Pokal der Saison ausgerechnet im Signal Iduna Park zu gewinnen, dann bitte richtig.

90 Minuten konzentriert auftreten. Keine Geschenke verteilen. Keine unnötige Nervosität. Dortmund von Beginn an zeigen, wer der deutsche Meister ist.

Und danach?

Pokalfoto. Jubel. Rote Trikots. Rote Fahnen.

Mitten in Dortmund.

Bayern muss morgen wie Bayern auftreten

Was ich morgen sehen möchte, ist aber nicht nur irgendein Sieg.

Ich möchte eine Bayern-Mannschaft sehen, die von der ersten Minute an vermittelt: Dieser Titel gehört uns.

Genau das hat den FC Bayern über Jahrzehnte ausgezeichnet.

Wenn ein Gegner besonders motiviert war, wenn ein Stadion besonders laut wurde und wenn ganz Deutschland darauf wartete, dass Bayern endlich stolpert, waren das oft genau die Abende, an denen dieser Verein besonders gefährlich wurde.

Dortmund wird aggressiv beginnen. Das Stadion wird brennen. Jeder Zweikampf gegen einen Bayern-Spieler wird gefeiert werden.

Perfekt.

Genau für solche Spiele trägt man dieses Trikot.

Die Statistik spricht für Bayern – aber morgen zählt sie nicht

Auch die jüngere Bilanz sollte uns Selbstvertrauen geben. Dortmund hat nur eines der vergangenen 16 Pflichtspiele gegen Bayern gewonnen. Einen Heimsieg gegen die Münchner gab es für den BVB in den letzten acht direkten Duellen in Dortmund ebenfalls nicht.

Schöne Zahlen.

Aber morgen bringen sie uns gar nichts, wenn die Mannschaft glaubt, der Pokal komme deshalb automatisch nach München.

Der BVB wird alles investieren, um genau das zu verhindern.

Deshalb erwarte ich von Bayern dieselbe Einstellung.

Ohne Musiala – keine Ausreden

Besonders bitter ist natürlich, dass Jamal Musiala nicht dabei sein wird.

Bei allem Fußball steht seine Gesundheit momentan über allem. Niemand sollte bei ihm irgendein unnötiges Risiko eingehen.

Sportlich bedeutet sein Ausfall trotzdem, dass andere Verantwortung übernehmen müssen.

Harry Kane muss vorangehen. Michael Olise muss seine Qualität zeigen. Joshua Kimmich muss dieses Spiel im Zentrum an sich reißen. Und auch Spieler wie Ismael Saibari bekommen genau in solchen Partien die Gelegenheit zu zeigen, warum sie beim FC Bayern sind.

Wenn Jamal fehlt, muss Bayern das als Mannschaft auffangen.

Keine Ausreden.

Der erste Titel kann sofort eine Botschaft sein

Ein Supercup entscheidet keine Saison.

Aber er kann den Ton für eine Saison setzen.

Bayern reist als deutscher Meister nach Dortmund. Auf der anderen Seite wartet der größte nationale Rivale, ein volles Stadion und ein Gegner, der öffentlich erklärt, dass er uns dort nicht feiern sehen möchte.

Mehr Motivation braucht es nicht.

Deshalb wünsche ich mir morgen keine großen Worte mehr.

Die Antwort muss auf dem Platz kommen.

Und wenn nach dem Abpfiff rote Trikots mit dem Pokal vor der Dortmunder Südtribüne stehen, dürfte Lars Ricken wahrscheinlich nicht besonders glücklich sein.

Wir Bayern-Fans dagegen schon.

Also Jungs: Holt euch das Ding.

Denn wenn Dortmund uns schon ausdrücklich nicht feiern sehen will, wäre es doch fast unhöflich, diese Gelegenheit nicht zu nutzen.

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