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Analysen

EBERL-KONTER GEGEN HOENESS! Bayern-Boss schützt Juwel Karl vor dem Patron

EBERL-KONTER GEGEN HOENESS! Bayern-Boss schützt Juwel Karl vor dem Patron

An der Säbener Straße prallen zwei Welten aufeinander! Nachdem Ehrenpräsident Uli Hoeneß vor wenigen Tagen verbal die Keule schwang und Sturm-Juwel Lennart Karl (18) öffentlich die Leviten las („Braucht Demut, weit weg vom Superstar“), schaltet sich nun Sportvorstand Max Eberl ein.

​Und der Bayern-Macher schlägt bewusst ganz andere Töne an: Eberl baut ein massives Schutzschild um das Münchner Toptalent auf – und kontert damit die scharfe Tegernsee-Kritik!

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​„Ein völlig normaler Prozess“

​Auf der Pressekonferenz vor dem schweren Auswärtsspiel beim SC Freiburg stellte sich Eberl demonstrativ vor den 18-jährigen Offensivmann. Während Karl nach starker Vorsaison aktuell in einem Tief steckt (unter 300 Einsatzminuten, nur ein Tor), mahnt Eberl zur Besonnenheit: „Was mit Lenny passiert, ist ein ganz normaler Prozess eines Jungprofis. Jeder und vielleicht auch Lenny erwartet, dass es immer so weitergeht. Das ist auch verständlich.“

​Eberl erinnert an das, was in der medialen Hetzjagd gerne vergessen wird: Karl schleppte eine schwere Muskelverletzung mit sich herum, die ihn im vergangenen Sommer sogar den Traum von der Weltmeisterschaft kostete: „Das macht natürlich etwas mit einem Spieler im Kopf!“

​Hoeneß-Härte gegen Eberl-Geduld

​Damit wird an der Bayern-Spitze ein spannender Richtungskampf sichtbar. Während Hoeneß auf die altbayerische Schule setzt – Druck, Reibeisen-Pädagogik und öffentliche Rügen –, fordert Eberl moderne Nachwuchsführung und Vertrauen. „Wir unterstützen ihn dabei und sind absolut überzeugt, dass er dieses Niveau wieder erreichen wird“, stellte der Sportvorstand klar.

​Tatsache ist: Durch den mehrwöchigen Ausfall von Luis Díaz und das Fehlen von Jamal Musiala wird Kompany-Vertreter Aaron Danks jede Option im Angriff brauchen. Ob Karl die Antwort auf dem Platz gibt – oder ob Hoeneß ihn trotzdem zum Rapport an den Tegernsee zitiert?

​Eines hat Eberl klargestellt: Ein Talent öffentlich zu verbrennen, kommt unter seiner Führung nicht infrage.

​Mia san mia!

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