HEUTE IST FUSSBALL NEBENSACHE! Bayern steht an Kimmichs Seite
Champions-League-Kracher gegen Arsenal, volle Allianz Arena, Millionen Zuschauer – eigentlich sollte sich beim FC Bayern heute alles um Fußball drehen. Doch wenige Stunden vor dem Anpfiff erreicht die Fans eine traurige Nachricht: Joshua Kimmich wird nach einem Trauerfall im engsten Familienkreis nicht auf dem Platz stehen. Und plötzlich wird deutlich, dass es Dinge gibt, die wichtiger sind als jeder Sieg.
Der FC Bayern bestätigte am Mittwoch offiziell, dass der 31-jährige Nationalspieler nicht zum Aufgebot gegen Arsenal gehört.
Bereits am Dienstag hatte Kimmich das Abschlusstraining aus persönlichen Gründen verpasst. Nun herrscht Klarheit über seinen Ausfall.
Der Verein bat ausdrücklich darum, die Privatsphäre und die Trauer der Familie zu respektieren.
Weitere persönliche Einzelheiten sollen deshalb auch nicht Gegenstand öffentlicher Spekulationen sein.
Heute zählt nicht der Fußball
Kimmich gehört zu den wichtigsten Führungspersönlichkeiten des FC Bayern.
Er ist Antreiber, Taktgeber und einer jener Spieler, die gerade an großen Champions-League-Abenden Verantwortung übernehmen.
Sein Fehlen verändert natürlich die sportliche Ausgangslage gegen Arsenal.
Doch wer jetzt ausschließlich darüber diskutiert, wie Bayern seinen Mittelfeldchef ersetzen soll, übersieht das Wesentliche.
Joshua Kimmich ist nicht nur Fußballprofi. Er ist vor allem ein Mensch, der einen schweren persönlichen Verlust verkraften muss.
Kein Titel, kein Tor und kein Champions-League-Sieg kann daran etwas ändern.
Mia san mia bedeutet auch Zusammenhalt
Der FC Bayern hat in seiner Erklärung deutlich gemacht, dass der gesamte Verein an Kimmichs Seite steht.
Genau jetzt bekommt das berühmte „Mia san mia“ eine Bedeutung, die weit über den Fußballplatz hinausgeht.
Zusammenhalt zeigt sich nicht nur nach gewonnenen Titeln oder großen Europapokal-Nächten.
Er zeigt sich vor allem dann, wenn jemand Unterstützung braucht.
Natürlich wird Bayern heute gegen Arsenal alles für einen Sieg geben.
Doch unabhängig vom Ergebnis sollte eine Botschaft im Mittelpunkt stehen:
Joshua, nimm dir die Zeit, die du brauchst. Deine Familie steht jetzt an erster Stelle.
Heute geht es nicht um Aufstellungen, Taktik oder Tabellenpunkte.
Heute geht es um Mitgefühl, Respekt und Menschlichkeit.
Viel Kraft, Joshua. Die Bayern-Familie steht hinter dir.
Mia san mia!