KOMPANY DROHT DER OKTOBER-HORROR! 8 Spiele in 25 Tagen – diese vier Bayern-Kracher können die ganze Saison verändern
Noch herrscht Ruhe an der Säbener Straße.
Fast gespenstische Ruhe.
Viele Bayern-Stars sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, die Bundesliga pausiert ungewöhnlich lange und Vincent Kompany muss auf einen Großteil seiner Mannschaft verzichten.
Doch diese Ruhe täuscht gewaltig.
Denn sobald Harry Kane, Joshua Kimmich, Michael Olise und Co. wieder in München eintreffen, ist es mit der Entspannung schlagartig vorbei.
Dann beginnt für den FC Bayern ein Programm, das selbst für einen europäischen Spitzenklub brutal ist.
8 Pflichtspiele.
25 Tage.
Drei Wettbewerbe.
Und mittendrin:
Arsenal.
Borussia Dortmund.
Atlético Madrid.
Diese 25 Tage könnten zeigen, wie stark Kompanys Bayern wirklich ist.
Erst drei Wochen Pause – dann plötzlich Vollgas
Der Kontrast könnte kaum größer sein.
Nach dem 7:0 gegen Union Berlin am 18. September bestreitet Bayern wochenlang kein Vereinsspiel.
Erst am 10. Oktober geht es wieder los.
Auswärts beim FC Augsburg.
Für Kompany bedeutet die Pause allerdings keineswegs drei Wochen perfekte Vorbereitung.
Ganz im Gegenteil.
Zahlreiche Leistungsträger sind bei ihren Nationalmannschaften unterwegs.
Reguläres Mannschaftstraining ist über einen längeren Zeitraum kaum möglich.
Erst nach dem 6. Oktober soll der Fokus wieder vollständig auf Bayern liegen.
Und dann bleiben Kompany nur wenige Tage.
Denn am 10. Oktober wartet Augsburg.
Danach gibt es praktisch kein Zurück mehr.
Dann kommt ein Spiel nach dem anderen
Ein Blick auf Bayerns Kalender reicht.
Oktober: Augsburg.
Oktober: Viking Stavanger.
Oktober: RB Leipzig.
Oktober: Arsenal.
Oktober: Freiburg.
Oktober: Magdeburg.
Oktober: Borussia Dortmund.
November: Atlético Madrid.
Acht Spiele innerhalb von 25 Tagen.
Im Durchschnitt bedeutet das:
Alle 3,4 Tage muss Bayern wieder ran.
Regeneration.
Training.
Reisen.
Videoanalyse.
Nächstes Spiel.
Und wieder von vorne.
Augsburg darf Bayern nicht unterschätzen
Das erste Spiel nach einer langen Länderspielpause kann ohnehin unangenehm werden.
Auswärts.
Bayerisches Derby.
Augsburg.
Viele Bayern-Spieler werden erst wenige Tage zuvor von ihren Nationalmannschaften zurückkehren.
Einige möglicherweise nach langen Reisen.
Andere mit 180 oder sogar mehr Minuten in den Beinen.
Und genau deshalb könnte bereits das vermeintlich einfachste Spiel dieses Blocks gefährlich werden.
Bayern muss sofort wieder den Schalter umlegen.
Von Nationalmannschaft auf Bundesliga.
Von Pause auf Vollgas.
Denn drei Tage später wartet bereits die Champions League.
Stavanger wird zur Reise-Falle
Am 13. Oktober geht es nach Norwegen.
Viking Stavanger gegen Bayern.
Auf dem Papier ist die Rollenverteilung eindeutig.
Aber genau solche Spiele können in einem brutalen Kalender Kraft kosten.
Flug.
Auswärtsspiel.
Rückreise.
Und nur vier Tage später wartet in München:
RB Leipzig.
Spätestens dort beginnt der erste echte Härtetest.
Denn Leipzig ist nicht der Gegner, gegen den Kompany einfach seine komplette Mannschaft schonen kann.
Bayern braucht seine Stars.
Doch genau diese Stars werden wenige Tage später schon wieder gebraucht.
Gegen Arsenal.
Dann kommt Arsenal in die Allianz Arena
Oktober.
Flutlicht.
Champions League.
FC Bayern gegen Arsenal.
Das ist eines dieser Spiele, für die kein Bayern-Spieler geschont werden möchte.
Und eines dieser Spiele, die zeigen können, wo eine Mannschaft in Europa wirklich steht.
Kompany wird Kane brauchen.
Olise.
Kimmich.
Seine stärkste Defensive.
Seine beste Mannschaft.
Doch vier Tage später wartet bereits Freiburg.
Auswärts.
Und Freiburg war für Bayern in der Vergangenheit oft genug unangenehm.
Genau darin liegt die Brutalität dieses Spielplans.
Es gibt praktisch kein Spiel, nach dem Kompany sagen kann:
Jetzt können wir uns eine Woche erholen.
Diese Woche kommt nicht.
Freiburg, Pokal – und dann DER KLASSIKER
Nach Arsenal geht es am 25. Oktober nach Freiburg.
Drei Tage später steht bereits die zweite Runde des DFB-Pokals an.
Bayern empfängt den 1. FC Magdeburg.
Normalerweise wäre genau das die Partie, in der Kompany kräftig rotieren könnte.
Doch der DFB-Pokal besitzt für Bayern eine besondere Bedeutung.
Zu oft endete dieser Wettbewerb in den vergangenen Jahren viel früher, als es dem Rekordmeister lieb sein konnte.
Ein Ausrutscher?
Verboten.
Und dann bleiben wieder nur drei Tage.
Denn am 31. Oktober wartet das Spiel, bei dem in Deutschland niemand nach Müdigkeit fragt.
FC Bayern gegen Borussia Dortmund.
Der Klassiker.
Allianz Arena.
Samstagabend.
18:30 Uhr.
Spätestens dann dürfte jeder Muskel brennen.
Doch das Verrückteste kommt erst noch.
Drei Tage nach Dortmund: Atlético!
Normalerweise könnte man nach einem Topspiel gegen Dortmund erst einmal durchschnaufen.
Nicht diesmal.
Nur drei Tage später muss Bayern in Madrid antreten.
Atlético gegen Bayern.
Champions League.
Metropolitano.
Eine der unangenehmsten Auswärtsaufgaben im europäischen Fußball.
Und damit endet dieser Wahnsinnsblock so, wie er eigentlich nur enden kann:
Mit einem europäischen Kracher.
Dortmund am Samstag.
Atlético am Dienstag.
Für Kompany wird das zur ultimativen Belastungsprobe.
Jetzt zeigt sich, wie gut Bayerns Kader wirklich ist
Genau deshalb geht es in diesen 25 Tagen nicht nur um Harry Kane oder Michael Olise.
Es geht um Bayerns zweite Reihe.
Tom Bischof.
Lennart Karl.
Aleksandar Pavlovic.
Josip Stanisic.
Nathaniel Brown.
Spieler, die vielleicht nicht jedes Topspiel beginnen, könnten plötzlich extrem wichtig werden.
Denn eines scheint nahezu unmöglich:
Kompany kann seine identische Topelf achtmal innerhalb von 25 Tagen auf den Platz schicken.
Er muss rotieren.
Die entscheidende Frage lautet:
Wie stark bleibt Bayern, wenn drei oder vier Stammspieler draußen sitzen?
Genau dort trennt sich ein guter Kader von einem Kader, der tatsächlich um alle Titel spielen kann.
Und ausgerechnet Musiala fehlt
Besonders bitter ist deshalb der Zeitpunkt von Jamal Musialas Verletzung.
Der Bayern-Star zog sich beim Aufwärmen vor dem Nations-League-Spiel gegen die Niederlande einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu.
Er wird mehrere Wochen fehlen.
Ausgerechnet jetzt.
Ausgerechnet vor diesem Programm.
Kompany verliert damit einen Spieler, der Spiele mit einer einzigen Aktion entscheiden kann.
Und gleichzeitig muss der Trainer die Belastung seiner anderen Offensivstars noch genauer kontrollieren.
Olise kann nicht jedes Spiel entscheiden.
Kane kann nicht jedes Problem lösen.
Bayern braucht den gesamten Kader.
Vier Spiele stechen besonders heraus
Natürlich zählt jedes Pflichtspiel.
Aber vier Termine dürften Kompany bereits jetzt besonders dick im Kalender markiert haben.
17. Oktober: RB Leipzig.
21. Oktober: Arsenal.
31. Oktober: Borussia Dortmund.
3. November: Atlético Madrid.
Vier Topspiele.
Dazwischen Bundesliga und DFB-Pokal.
Es gibt praktisch keine Möglichkeit, sich ausschließlich auf einen Wettbewerb zu konzentrieren.
Genau das macht diesen Block so gefährlich.
Aber gleichzeitig auch so spannend.
IsarKick meint
Vielleicht ist dieses Programm sogar genau das, was Bayern jetzt braucht.
Die ersten Saisonwochen können täuschen.
Ein 7:0 sieht fantastisch aus.
Dominante Auftritte sorgen für Euphorie.
Aber wie gut eine Mannschaft wirklich ist, zeigt sich häufig erst dann, wenn die Beine schwer werden.
Wenn drei Tage nach einem Champions-League-Abend schon wieder Bundesliga gespielt wird.
Wenn Kompany rotieren muss.
Wenn plötzlich nicht nur Kane, Olise und Kimmich gefragt sind.
Sondern der gesamte Kader.
8 Spiele in 25 Tagen.
Leipzig.
Arsenal.
Dortmund.
Atlético.
Danach werden wir über dieses Bayern vermutlich deutlich mehr wissen als heute.
Denn jetzt endet die Ruhe.
Und die 25 Tage der Wahrheit beginnen.