Kompany mit Mega-Versprechen an Urbig: „Er wird sicher die Nummer 1 in Deutschland!“
Beim FC Bayern gilt Jonas Urbig längst als Mann der Zukunft – doch Vincent Kompany geht noch einen Schritt weiter. Der Bayern-Trainer traut seinem jungen Torhüter nicht nur die Nachfolge von Manuel Neuer in München zu. Für Kompany steht offenbar auch fest: Urbig kann eines Tages Deutschlands Nummer eins werden.
Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin sprach der Belgier ungewöhnlich deutlich über die Zukunft seines Keepers und formulierte dabei eine Ansage, die kaum selbstbewusster hätte ausfallen können.
Kompany: Wer nicht an Urbig glaubt, macht einen Fehler
Urbig wurde vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp für die kommenden Länderspiele nominiert. Zunächst soll beim DFB allerdings Marc-André ter Stegen die Nummer eins bleiben.
Für Kompany ändert das nichts an seiner langfristigen Einschätzung.
Der Bayern-Coach erklärte, dass man bei einem jungen Torhüter auch die Zukunft betrachten müsse. Wer daran zweifle, dass Urbig irgendwann Deutschlands Nummer eins werde, liege aus seiner Sicht falsch.
Anschließend wurde Kompany sogar noch konkreter: Urbig werde irgendwann sicher die Nummer eins in Deutschland sein. Ob dieser Moment bereits in einem Jahr oder erst deutlich später komme, liege letztlich in den Händen von Bundestrainer Klopp.
Das ist ein enormes Vertrauenssignal.
Klopp nimmt Urbig mit – aber Ter Stegen bleibt zunächst vorne
Auch die Berufung in den DFB-Kader zeigt, wie schnell sich Urbigs Karriere entwickelt.
Klopp nominierte den 23-Jährigen für sein Torhüter-Aufgebot, machte gleichzeitig aber deutlich, dass ter Stegen zunächst seine erste Wahl bleibt.
Eine Garantie für die Zukunft gibt es jedoch für niemanden.
Klopp betonte, dass letztlich die Leistung entscheidend sei. Weder Erfahrung noch die Anzahl bisheriger Länderspiele würden automatisch weitere Einsätze garantieren.
Damit ist die Botschaft auch an Urbig klar: Die Tür steht offen – aber durchgehen muss er selbst.
Kompany begrüßt Klopps Entscheidung
Kompany hält es für absolut richtig, dass Urbig schon jetzt an die Nationalmannschaft herangeführt wird.
Der Bayern-Trainer erklärte, dass ein Land seine eigenen Talente schützen und gleichzeitig weiterentwickeln müsse.
Genau das könnte für Urbig entscheidend sein.
Noch muss er nicht sofort Manuel Neuer beim FC Bayern und ter Stegen beim DFB verdrängen. Stattdessen bekommt er die Möglichkeit, auf höchstem Niveau Erfahrungen zu sammeln und sich Schritt für Schritt auf eine mögliche Rolle als Stammkeeper vorzubereiten.
Neuer-Nachfolge rückt immer stärker in den Fokus
Besonders spannend wird die Situation beim FC Bayern.
Manuel Neuer befindet sich in der Schlussphase seiner außergewöhnlichen Karriere. Laut dem Bericht deutet derzeit vieles darauf hin, dass der langjährige Bayern-Kapitän nach dieser Saison seine aktive Laufbahn beenden könnte. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.
Sollte Neuer tatsächlich aufhören, wäre Urbig einer der logischsten Kandidaten für deutlich mehr Verantwortung.
Der 23-Jährige wird in München bereits systematisch aufgebaut. Nach seinem Wechsel vom 1. FC Köln im Januar 2025 sammelte er immer wieder Spielpraxis und kommt inzwischen auf 34 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister.
Aus einem Perspektivspieler wird damit immer mehr ein ernsthafter Kandidat für die Zukunft im Bayern-Tor.
Erst Neuer, dann Deutschland?
Genau dieses Szenario könnte in den kommenden Jahren besonders spannend werden.
Zunächst könnte Urbig beim FC Bayern das Erbe eines der größten Torhüter der Klubgeschichte antreten. Gelingt ihm anschließend der endgültige Durchbruch, wäre irgendwann auch die Nummer eins in der Nationalmannschaft realistisch.
Kompany scheint daran jedenfalls kaum Zweifel zu haben.
Natürlich muss Urbig diese Erwartungen auf dem Platz bestätigen. Konkurrenz gibt es sowohl in München als auch beim DFB.
Doch wenn der eigene Bayern-Trainer öffentlich sagt, dass ein 23-Jähriger irgendwann sicher Deutschlands Nummer eins sein werde, ist das weit mehr als gewöhnliches Trainerlob.
Es ist ein gewaltiger Vertrauensbeweis – und möglicherweise ein erster Hinweis darauf, wie der FC Bayern seine Zukunft nach Manuel Neuer plant.