KOMPANY-SORGE VOR ARSENAL! Jetzt spricht Eberl Klartext
6:1 gegen RB Leipzig, die Allianz Arena feiert – doch ausgerechnet Vincent Kompany kann den Bayern-Triumph kaum genießen. Der Trainer kämpft mit gesundheitlichen Problemen und muss sogar die Pressekonferenz absagen. Vier Tage vor dem Champions-League-Kracher gegen Arsenal sorgt das für Unruhe. Jetzt gibt Max Eberl ein wichtiges Update.
Während seine Mannschaft Leipzig regelrecht zerlegte, bot sich an der Seitenlinie ein ungewöhnliches Bild.
Kompany, normalerweise voller Energie und ständig in Bewegung, verbrachte fast die gesamte Partie sitzend auf der Trainerbank.
Der Grund: ein Infekt und eine Sportverletzung an der Hüfte.
Nach dem Abpfiff ging es dem Belgier nicht gut genug, um vor die Presse zu treten. Stattdessen beantwortete Sportvorstand Max Eberl die Fragen.
Eberl gibt Entwarnung – aber keine Garantie
Die wichtigste Nachricht für alle Bayern-Fans: Ein Ausfall gegen Arsenal wird derzeit nicht erwartet.
Eberl zeigte sich optimistisch, dass Kompany am Mittwoch wieder bei seiner Mannschaft sein kann.
Eine endgültige medizinische Entwarnung ist das zwar noch nicht. Doch für hektische Spekulationen über einen längeren Ausfall gibt es aktuell keinen Anlass.
Und vielleicht hat Bayern an diesem Abend sogar etwas Entscheidendes gelernt.
Kompany sitzt – Bayern funktioniert trotzdem!
Gegen Leipzig übernahmen Aaron Danks und René Marić einen Großteil der aktiven Anweisungen von der Seitenlinie.
Das Ergebnis? Sechs Tore, eine beeindruckende Offensivleistung und ein Gegner, der über weite Strecken kaum Antworten fand.
Natürlich hat Kompany den Matchplan vorbereitet. Und selbstverständlich wird ein 6:1 nicht allein von den Assistenten gewonnen.
Aber dieser Abend zeigte, wie gut die Abläufe innerhalb des Trainerteams offenbar funktionieren.
Ein Spitzenklub darf nicht davon abhängig sein, dass sein Cheftrainer 90 Minuten lang an der Seitenlinie gestikuliert.
Gerade gegen Arsenal könnte diese Geschlossenheit wertvoll werden.
Denn dort warten andere Herausforderungen als gegen Leipzig. Bayerns Spiel muss auch unter größtem Druck funktionieren.
Die Gesundheit des Trainers steht selbstverständlich an erster Stelle.
Doch die gute Nachricht lautet: Kompany muss nicht jede Minute selbst dirigieren, damit seine Mannschaft überzeugenden Fußball spielt.
Bayern hofft auf einen fitten Cheftrainer. Gegen Leipzig hat der Klub aber bereits gezeigt, dass sein Trainerteam mehr ist als eine Ein-Mann-Show.
Mia san mia!