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Analysen

KOMPANY SORTIERT AUS! Drei Bayern-Stars kämpfen um ihre letzte Chance – bei EINEM scheint das München-Aus schon besiegelt

KOMPANY SORTIERT AUS! Drei Bayern-Stars kämpfen um ihre letzte Chance – bei EINEM scheint das München-Aus schon besiegelt

Für Harry Kane, Michael Olise oder Jamal Musiala ist die Situation beim FC Bayern klar.

Sie sind die Gesichter dieser Mannschaft.

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Doch weit weg von der Allianz Arena kämpfen derzeit drei andere Bayern-Profis um etwas völlig anderes.

Um ihre Zukunft.

Arijon Ibrahimovic.

Felipe Chávez.

Bryan Zaragoza.

Alle drei gehören dem FC Bayern.

Alle drei wurden verliehen.

Und bei allen drei haben sich ihre neuen Klubs eine Möglichkeit gesichert, sie dauerhaft zu verpflichten.

Doch hinter diesen drei Leihgeschäften stecken vollkommen unterschiedliche Pläne.

Bei zwei Spielern scheint Bayern die Tür für eine mögliche Rückkehr zumindest noch einen Spalt offenzuhalten.

Beim dritten dagegen könnte die Botschaft kaum deutlicher sein:

Überzeuge deinen neuen Klub – und das Kapitel München könnte endgültig beendet werden.

Ibrahimovic sollte eigentlich Díaz absichern

Besonders interessant ist die Situation von Arijon Ibrahimovic.

Der 20-Jährige wurde im Sommer sogar als möglicher Backup für Luis Díaz gehandelt.

Das allein zeigt, dass man ihn beim FC Bayern offenbar noch nicht abgeschrieben hat.

Vincent Kompany entschied sich letztlich jedoch für einen anderen Weg.

Ibrahimovic sollte nicht auf der Münchner Bank auf seine Minuten warten.

Er sollte spielen.

Deshalb ging es auf Leihbasis zum FC Augsburg.

Die Augsburger sicherten sich dabei allerdings eine interessante Option:

Für acht Millionen Euro können sie Ibrahimovic fest verpflichten.

Damit spielt der Offensivmann in dieser Saison praktisch für zwei mögliche Zukünfte.

Überzeugt er vollkommen, könnte Augsburg zuschlagen.

Explodiert seine Entwicklung dagegen richtig, dürfte man auch in München ganz genau hinschauen.

Der Start hätte kaum besser laufen können

Ibrahimovic benötigte nicht lange, um auf sich aufmerksam zu machen.

Bei seinem Debüt gegen Eintracht Frankfurt traf er direkt.

Augsburg gewann 4:1.

Besser kann man ein neues Kapitel kaum beginnen.

Plötzlich sah es so aus, als könnte genau diese Leihe der entscheidende Schritt in seiner Entwicklung werden.

Doch danach wurde es schwieriger.

Gegen Bayer Leverkusen blieb Ibrahimovic hinter den Erwartungen zurück.

Beim anschließenden 2:3 gegen Werder Bremen saß er sogar über die kompletten 90 Minuten auf der Bank.

Und genau deshalb werden die kommenden Monate so wichtig.

Ibrahimovic muss zeigen, dass sein starker Auftakt keine Momentaufnahme war.

Talent allein reicht beim FC Bayern nicht.

Wer irgendwann in einer Offensive mit Musiala, Olise, Díaz und Kane bestehen möchte, muss Woche für Woche liefern.

Bei Chávez hat Bayern einen cleveren Plan eingebaut

Noch spannender ist vielleicht Felipe Chávez.

Der erst 19 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde an den 1. FC Magdeburg verliehen.

Sein Start verlief bislang allerdings schleppend.

Chávez kam spät zum Zweitligisten und musste sich zunächst in die Mannschaft integrieren.

Bislang blieb deshalb überwiegend die Jokerrolle.

Für ein Talent seines Alters ist das noch kein Drama.

Aber Bayern erwartet natürlich Entwicklung.

Magdeburg besitzt eine Kaufoption im mittleren einstelligen Millionenbereich.

Normalerweise könnte das bedeuten:

Spieler überzeugt.

Magdeburg zahlt.

Bayern verliert die Kontrolle.

Doch genau das haben die Münchner verhindert.

Bayern hat sich eine Hintertür offengelassen

Beim Chávez-Deal gibt es einen entscheidenden Zusatz:

Der FC Bayern besitzt ein Rückkaufsrecht.

Und das verrät einiges darüber, wie München über den jungen Mittelfeldspieler denkt.

Bayern ist offenbar bereit, ihm einen anderen Entwicklungsweg zu ermöglichen.

Sollte Chávez in Magdeburg den Durchbruch schaffen und dauerhaft wechseln, könnte München ihn später trotzdem zurückholen.

Das Risiko wird damit reduziert.

Und gleichzeitig bekommt Chávez genau das, was er aktuell am dringendsten benötigt:

Spielpraxis.

Denn in Bayerns Mittelfeld ist der Konkurrenzkampf brutal.

Joshua Kimmich.

Aleksandar Pavlovic.

Tom Bischof.

Dazu weitere Optionen für Kompany.

Für einen 19-Jährigen wäre es extrem schwierig, dort regelmäßig auf dem Platz zu stehen.

In Magdeburg kann Chávez dagegen beweisen, ob aus seinem großen technischen Talent tatsächlich Bundesliga-Qualität werden kann.

Und dann gibt es Bryan Zaragoza...

Bei Zaragoza sieht die Geschichte vollkommen anders aus.

Als Bayern den Spanier verpflichtete, waren die Erwartungen groß.

Schnell.

Dribbelstark.

Unberechenbar.

Ein Spieler, der Eins-gegen-eins-Situationen entscheiden sollte.

Doch die Beziehung zwischen Zaragoza und dem FC Bayern entwickelte sich nie so, wie beide Seiten es sich vorgestellt hatten.

Es folgten Leihen.

Und im vergangenen Sommer suchten die Münchner erneut nach einer dauerhaften Lösung.

Sie fanden zunächst keinen Käufer.

Also wurde Zaragoza wieder verliehen.

Diesmal zu Espanyol Barcelona.

Doch dieser Deal besitzt eine ziemlich deutliche Richtung.

Acht Millionen – und Bayern könnte das Kapitel schließen

Espanyol besitzt eine Kaufoption über acht Millionen Euro.

Unter bestimmten Voraussetzungen – darunter Klassenerhalt und ausreichend Einsatzzeit – soll diese Option greifen.

Für Bayern wäre das vermutlich die gewünschte Lösung.

Denn anders als bei Chávez gibt es hier keine Geschichte über einen jungen Spieler, den man unbedingt langfristig unter Kontrolle halten möchte.

Zaragoza ist inzwischen 25 Jahre alt.

Er braucht keine Entwicklungssaison mehr.

Er muss liefern.

Und genau dort beginnt das Problem.

Zaragoza wartet noch immer auf seinen ersten Scorer

Auch in Barcelona ist der große Durchbruch bislang ausgeblieben.

Beim 1:3 gegen Elche durfte Zaragoza erstmals von Beginn an spielen.

Doch wieder blieb eine Torbeteiligung aus.

Seine Saisonbilanz:

Kein Tor.

Keine Vorlage.

Für einen offensiven Spieler, der sich für eine dauerhafte Zukunft empfehlen soll, ist das zu wenig.

Und Zaragoza kämpft deshalb nicht nur darum, bei Espanyol mehr Minuten zu bekommen.

Er kämpft möglicherweise darum, überhaupt einen Klub davon zu überzeugen, langfristig auf ihn zu setzen.

Für zwei bleibt München zumindest eine Möglichkeit

Genau hier liegt der große Unterschied zwischen den drei Leihspielern.

Ibrahimovic ist erst 20.

Chávez sogar erst 19.

Beide befinden sich noch mitten in ihrer Entwicklung.

Bei Ibrahimovic wurde vor seiner Leihe sogar über eine Rolle als Díaz-Backup gesprochen.

Bei Chávez sicherte Bayern sich ausdrücklich ein Rückkaufsrecht.

Das sind zumindest Hinweise darauf, dass die Münchner ihre Entwicklung weiter verfolgen.

Eine Garantie auf eine Bayern-Rückkehr ist das natürlich nicht.

Im Gegenteil.

Der Konkurrenzkampf wird in München nicht kleiner.

Aber die Tür scheint zumindest noch nicht vollständig geschlossen.

Für Zaragoza sieht es anders aus

Bei Zaragoza deutet dagegen immer mehr auf einen endgültigen Abschied hin.

Bayern hat mittlerweile andere offensive Optionen.

Und mit jedem weiteren Monat ohne Durchbruch wird es schwieriger, sich noch einmal für eine ernsthafte Rolle unter Kompany zu empfehlen.

Deshalb dürfte man an der Säbener Straße vor allem auf eines hoffen:

Dass Zaragoza bei Espanyol Fahrt aufnimmt.

Dass er regelmäßig spielt.

Dass die Voraussetzungen der Kaufoption erfüllt werden.

Und dass aus der Leihe schließlich ein permanenter Transfer wird.

Die nächsten Monate entscheiden über Millionen

Genau deshalb sind diese drei Leihen für Bayern weit mehr als Nebengeschichten.

Acht Millionen Euro bei Ibrahimovic.

Ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag bei Chávez.

Acht Millionen Euro bei Zaragoza.

Es geht um Geld.

Aber noch viel mehr geht es um die Frage, welche Spieler künftig überhaupt noch Teil von Bayerns sportlicher Planung sein könnten.

Bei jungen Talenten wie Ibrahimovic und Chávez muss München die Balance finden.

Zu früh verkaufen – und man könnte Jahre später einem explodierten Talent hinterhertrauern.

Zu lange festhalten – und möglicherweise sinkt der Marktwert.

Bei Zaragoza scheint diese Entscheidung dagegen deutlich weiter fortgeschritten.

IsarKick meint

Drei Leihspieler.

Aber drei völlig unterschiedliche Situationen.

Ibrahimovic muss beweisen, dass er mehr ist als ein großes Talent.

Chávez muss zeigen, dass Bayerns Rückkaufsrecht irgendwann tatsächlich wertvoll werden könnte.

Und Zaragoza?

Für ihn geht es wahrscheinlich um den endgültigen Neustart fernab von München.

Genau deshalb sollte Bayern bei den beiden Youngstern besonders aufmerksam bleiben.

Denn acht Millionen Euro können heute attraktiv aussehen.

Explodiert ein Talent zwei Jahre später, können dieselben acht Millionen plötzlich wie Kleingeld wirken.

Bei Zaragoza dürfte die Rechnung dagegen wesentlich einfacher sein.

Wenn Espanyol am Ende die Kaufoption zieht, könnten vermutlich alle Beteiligten mit dieser Lösung leben.

Für Ibrahimovic und Chávez könnte die Geschichte beim FC Bayern dagegen noch nicht zu Ende geschrieben sein.

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