NEUER WACKELT VOR ARSENAL! Bayern darf jetzt nichts riskieren
Arsenal wartet, die Champions League ruft – doch beim FC Bayern ist eine entscheidende Personalfrage weiterhin offen. Manuel Neuer kämpft mit Fußproblemen, sein Comeback ist ungewiss. Vincent Kompany gibt sich gelassen. Aber wäre es wirklich klug, den 40-jährigen Kapitän um jeden Preis zurückzubringen?
Nach dem 2:2 gegen Augsburg verpasste Neuer zunächst das Champions-League-Spiel bei Viking Stavanger und anschließend auch die 6:1-Gala gegen RB Leipzig.
Jonas Urbig sprang zweimal ein. Und während die Diskussionen über die Zukunft im Bayern-Tor immer lauter werden, versucht Kompany, die Situation zu beruhigen.
Der Belgier erklärte vor dem Leipzig-Spiel, dass er sich wegen Neuers Verletzung keine größeren Sorgen mache. Einen konkreten Rückkehrtermin nannte er allerdings nicht.
Genau darin liegt vor dem Arsenal-Kracher die entscheidende Frage.
Ein großer Name gewinnt keine Spiele!
Manuel Neuer gehört zu den größten Torhütern der Fußballgeschichte. Seine Erfahrung, seine Präsenz und seine Fähigkeiten im Spielaufbau können für Bayern enorm wichtig sein.
Doch gerade gegen einen Gegner wie Arsenal darf der Rekordmeister keine Kompromisse bei der körperlichen Einsatzfähigkeit machen.
Ein Neuer, der nach seiner Pause wieder vollständig belastbar ist, kann der Mannschaft Sicherheit geben.
Ein überhastetes Comeback wäre dagegen schwer zu rechtfertigen, solange mit Urbig eine Alternative bereitsteht.
Respekt vor einer Legende bedeutet nicht, dass sie unter allen Umständen spielen muss.
Kompany muss seinem eigenen Plan vertrauen
Der Bayern-Trainer hat die Rollen klar verteilt: Neuer bleibt die Nummer eins, während Urbig schrittweise mehr Spielpraxis erhalten soll.
Daran ändern zwei verletzungsbedingte Einsätze zunächst nichts.
Aber ein langfristiger Plan darf nicht verhindern, dass kurzfristig die vernünftigste Entscheidung getroffen wird.
Urbig hat gegen Stavanger und Leipzig weitere Erfahrungen gesammelt. Ob er gegen Arsenal die bessere Wahl wäre, hängt vor allem von Neuers tatsächlicher Fitness ab.
Und genau die lässt sich nicht anhand großer Namen oder vergangener Erfolge beurteilen.
Bayern braucht am Mittwoch nicht unbedingt Manuel Neuer. Bayern braucht einen Torhüter, der zu hundert Prozent bereit ist.
Ist Neuer rechtzeitig fit, spricht vieles für seine Rückkehr. Wenn nicht, sollte Kompany ohne Zögern auf Urbig setzen.
Denn in der Champions League zählt nicht, wer die beeindruckendere Vergangenheit hat.
Sondern wer an diesem Abend die beste Leistung bringen kann.
Mia san mia!