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Analysen

OHNE KANE DROHT DAS CHAOS! Bayerns größte Schwachstelle bleibt ungelöst

OHNE KANE DROHT DAS CHAOS! Bayerns größte Schwachstelle bleibt ungelöst

Harry Kane soll den FC Bayern möglichst bis 2029 anführen. Die Vertragsgespräche laufen, Max Eberl verbreitet Zuversicht. Doch während München auf die nächste Unterschrift seines Superstars wartet, bleibt eine unangenehme Frage unbeantwortet: Was passiert eigentlich, wenn Kane plötzlich ausfällt?

Denn Bayern hat zwar einen der besten Stürmer der Welt. Aber keinen gleichwertigen Ersatz.

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Und das könnte ausgerechnet in der Champions League zum Verhängnis werden.

Kane ist längst mehr als nur ein Torjäger!

Wer glaubt, Bayern müsse bei einem Kane-Ausfall lediglich einen anderen Spieler in den Strafraum stellen, unterschätzt die Bedeutung des Engländers gewaltig.

Kane schießt Tore, bereitet Treffer vor, lässt sich ins Mittelfeld fallen und schafft Räume für Michael Olise, Luis Díaz und Jamal Musiala.

Er ist Mittelstürmer, Spielmacher und Torjäger in einer Person.

Doch wer übernimmt diese Aufgaben, wenn der 33-Jährige nicht zur Verfügung steht?

Serge Gnabry könnte ins Zentrum rücken. Ismael Saibari bringt die körperlichen Voraussetzungen und Erfahrung als falsche Neun mit.

Aber keiner dieser Spieler bietet bislang nachweislich das komplette Kane-Paket.

Das Problem ist also nicht nur die fehlende Alternative im Sturmzentrum.

Das Problem ist, dass Bayerns gesamtes Offensivspiel stark auf einen einzigen Spieler zugeschnitten ist.

Ein Ausfall – und Kompany muss alles verändern?

Man stelle sich vor: Champions-League-Viertelfinale, Real Madrid oder Arsenal wartet – und Kane fällt kurzfristig aus.

Plötzlich müsste Vincent Kompany nicht einfach einen Spieler ersetzen, sondern zentrale Abläufe seiner Offensive verändern.

Andere Laufwege. Andere Anspielstationen. Eine andere Strafraumbesetzung.

Natürlich besitzt Bayern genügend individuelle Klasse, um auch ohne Kane Spiele zu gewinnen.

Aber reicht das gegen Europas absolute Elite?

Genau diese Frage sollten sich die Verantwortlichen stellen, bevor es zu spät ist.

Eberl braucht mehr als eine Unterschrift!

Eine Vertragsverlängerung mit Kane wäre eine hervorragende Nachricht. Doch sie darf nicht mit einer langfristigen Lösung verwechselt werden.

Der Engländer wird nicht jünger. Und irgendwann braucht Bayern einen neuen Mittelstürmer, der nicht erst unter maximalem Erfolgsdruck lernen muss.

Warum also nicht schon jetzt einen echten Nachfolger aufbauen, solange Kane noch da ist?

Andere Topklubs planen ihre Zukunft Jahre im Voraus. Bayern sollte da keine Ausnahme machen.

Denn so fantastisch Kane auch ist: Ein Verein mit Münchens Ansprüchen darf sportlich niemals von einem einzigen Spieler abhängig sein.

Kane kann Bayern Titel gewinnen. Aber ohne einen überzeugenden Plan B könnte sein nächster Ausfall zum bitteren Erwachen führen.

Mia san mia!

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