Schämt euch, wenn ihr Donnarumma wirklich holen wollt! Hat Bayern Musialas Schreie schon vergessen?
Es gibt Bilder, die ein Bayern-Fan nicht aus dem Kopf bekommt. Jamal Musiala liegt beim Klub-WM-Spiel gegen Paris Saint-Germain am Boden. Gianluigi Donnarumma steht nach dem Zusammenprall in seiner Nähe. Musiala muss auf einer Trage vom Platz. Später bestätigt sich die schwere Verletzung: ein Wadenbeinbruch infolge einer Sprunggelenksluxation.
Und ausgerechnet dieser Donnarumma soll nun ein Name für das Bayern-Tor sein?
Ein Gerücht, das alte Wunden aufreißt
Laut TEAMtalk haben die Münchner den Italiener in der Vergangenheit beobachtet. Ein Wechsel wäre allenfalls denkbar, falls die Lage bei Manchester City ihn auf den Markt bringt. Von einem Bayern-Angebot oder Verhandlungen ist keine Rede. Das ist bislang ein Gerücht – aber eines, das bei vielen Fans eine Wunde aufreißt.
Nicht jedes Transferziel passt zu diesem Verein
Niemand muss Donnarumma Absicht bei Musialas Verletzung unterstellen. Ein Zusammenprall auf dem Fußballplatz macht einen Spieler nicht automatisch zum Täter. Aber Fans müssen auch nicht so tun, als sei dieser Name für sie irgendein Name auf einer Transferliste. Sie erinnern sich an Musialas Schmerzen, an die Trage und an die Sorge um seine Zukunft.
Wenn Bayern ernsthaft über Donnarumma nachdenken sollte, dürfen die Verantwortlichen deshalb nicht überrascht sein, wenn die Reaktion heftig ausfällt. Dazu kommt die sportliche Frage: Was würde ein Torhüter seines Formats für Jonas Urbig bedeuten? Will der Klub ihm die Zukunft im Tor anvertrauen oder bei der ersten Gelegenheit doch einen Weltstar vor ihn setzen?
Mein Urteil
Bayern sollte diesen Weg nicht gehen. Donnarummas Klasse steht außer Frage. Doch ein Transfer wäre nach diesem Spiel emotional kaum zu vermitteln und würde zugleich die Pläne mit Urbig infrage stellen. Manchmal ist der spektakulärste Name eben nicht die richtige Entscheidung.