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Analysen

„WAS SOLL ER DENN NOCH MACHEN?!“ Bayern-Boss schlägt zurück – und schickt Yamal eine klare Kane-Botschaft

„WAS SOLL ER DENN NOCH MACHEN?!“ Bayern-Boss schlägt zurück – und schickt Yamal eine klare Kane-Botschaft

60 Tore.

Deutscher Meister.

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DFB-Pokalsieger.

Champions-League-Halbfinale.

Eine starke Weltmeisterschaft.

Und trotzdem wird darüber diskutiert, ob Harry Kane wirklich der beste Fußballer der Welt war?

Herbert Hainer kann es offenbar selbst kaum glauben.

Während Lamine Yamal öffentlich über den Ballon d'Or spricht und Europas Fußballwelt über den nächsten Gewinner diskutiert, hat sich der Präsident des FC Bayern jetzt unmissverständlich positioniert.

Seine Botschaft könnte kaum deutlicher sein:

Für Hainer kann es eigentlich nur einen geben.

Harry Kane.

„Was muss man denn noch machen?“

Hainer zählt die Argumente seines Superstars auf.

60 Treffer in Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League.

Deutsche Meisterschaft.

DFB-Pokal.

Halbfinale in der Königsklasse.

Dazu eine starke Weltmeisterschaft mit England.

Und dann stellt der Bayern-Präsident genau die Frage, die sich vermutlich auch viele Fans in München stellen:

Was muss Harry Kane eigentlich noch machen, um den Ballon d'Or zu gewinnen?

Denn individuell hat der Engländer eine Saison hingelegt, die selbst für seine absurden Verhältnisse außergewöhnlich war.

Offiziell weist der FC Bayern für Kane in der vergangenen Saison sogar 61 Tore in 51 Pflichtspielen aus.

Allein in der Bundesliga traf er 36-mal.

Damit sicherte er sich den Goldenen Schuh als bester Liga-Torschütze Europas.

Und trotzdem ist die Diskussion noch offen.

Dann wird Hainer auf Yamal angesprochen

Natürlich kommt man beim Ballon d'Or aktuell an einem Namen ebenfalls nicht vorbei.

Lamine Yamal.

Das Barça-Juwel gehört trotz seines jungen Alters längst zur absoluten Weltklasse.

Auch Hainer versucht gar nicht, das kleinzureden.

Er bezeichnet Yamal als sehr guten Spieler und bescheinigt ihm eine große Zukunft.

Doch dann kommt das entscheidende Aber.

Wenn man die gesamte vergangene Saison betrachtet, fällt Hainers Urteil eindeutig aus.

Für ihn gibt es nur einen Gewinner.

Und der heißt Harry Kane.

Damit hat der Bayern-Präsident die Karten auf den Tisch gelegt.

Bayern startet die Kane-Offensive

Und Hainer steht damit an der Säbener Straße keineswegs allein.

Der FC Bayern trommelt seit Wochen öffentlich für seinen Torjäger.

Max Eberl erklärte bereits, Kane habe sich den Ballon d'Or mehr als verdient.

Dabei brachte der Sportvorstand perfekt auf den Punkt, was Kane mittlerweile so außergewöhnlich macht.

Er trifft wie ein Neuner.

Denkt wie ein Zehner.

Und arbeitet wie ein Sechser.

Jan-Christian Dreesen ging sogar noch weiter.

Für Bayerns Vorstandschef gehört Kane in eine Reihe mit den ganz großen Namen der Vereinsgeschichte.

Gerd Müller.

Franz Beckenbauer.

Karl-Heinz Rummenigge.

Drei Bayern-Legenden, die selbst den Ballon d'Or gewonnen haben.

Und jetzt soll Kane folgen.

61 Tore – diese Zahl muss man zweimal lesen

Vielleicht haben wir uns mittlerweile einfach zu sehr an Harry Kane gewöhnt.

Ein Doppelpack?

Normal.

Ein Hattrick?

Fast schon keine Sensation mehr.

Ein Spiel, in dem Kane trifft und gleichzeitig als Spielmacher auftritt?

Kennt man inzwischen.

Doch genau deshalb lohnt sich der Blick auf die nackten Zahlen.

61 Treffer in 51 Bayern-Spielen in einer Saison.

36 davon allein in der Bundesliga.

Dazu der Goldene Schuh.

Kane war nicht einfach nur Bayerns Torjäger.

Er war die zentrale Figur einer Mannschaft, die national Titel sammelte und in Europa bis ins Halbfinale der Champions League vorstieß.

Und selbst auf der größten Nationalmannschaftsbühne lieferte er weiter.

Mit England erreichte er das WM-Halbfinale und erzielte sechs Treffer.

Kane selbst macht etwas völlig anderes

Das Faszinierende an dieser Ballon-d'Or-Kampagne ist allerdings:

Während praktisch die komplette Bayern-Führungsetage Werbung für ihn macht, hält sich Kane selbst zurück.

Keine große Eigenkampagne.

Keine Forderungen.

Keine Ansage, dass er gewinnen müsse.

Kane erklärte stattdessen sinngemäß:

Er habe auf dem Platz getan, was er tun konnte.

Der Rest liege nicht mehr in seiner Hand.

Typisch Kane.

Andere sollen diskutieren.

Er liefert Zahlen.

Genau das liebt Bayern an ihm

Und vielleicht ist das auch der Grund, warum die Verantwortlichen derart offensiv für ihren Superstar kämpfen.

Kane ist nicht nur eine Tor-Maschine.

Er funktioniert innerhalb der Mannschaft.

Er arbeitet.

Er bereitet Tore vor.

Er lässt sich ins Mittelfeld fallen.

Er übernimmt Verantwortung.

Und trotz seines Status als einer der bekanntesten Fußballer der Welt stellt er sich öffentlich selten über seine Mitspieler.

Hainer lobte genau diese Verbindung aus sportlicher Klasse, Professionalität und Bodenständigkeit bereits in höchsten Tönen.

Für Bayern verkörpert Kane damit mehr als einen Weltklasse-Stürmer.

Er soll das Gesicht einer Mannschaft sein, die wieder dauerhaft Europas Spitze angreifen möchte.

Und dann ist da noch der Name Gerd Müller

Bei Bayern werden große Mittelstürmer zwangsläufig mit einem Mann verglichen.

Gerd Müller.

Normalerweise ist das fast unfair.

Doch bei Kane werden diese Vergleiche immer lauter.

Nicht weil er Gerd Müllers Geschichte bereits erreicht hätte.

Sondern weil seine Torquote Dimensionen angenommen hat, bei denen solche Namen überhaupt wieder genannt werden.

Auch Hainer stellte Kane bereits in eine Reihe mit Bayerns großen Stürmer-Legenden.

Und vielleicht ist genau das das größte Kompliment.

Wer beim FC Bayern irgendwann in derselben Diskussion wie Gerd Müller auftaucht, hat ziemlich viel richtig gemacht.

Jetzt fehlt die individuelle Krone

Kane hat in München mittlerweile Titel gewonnen.

Er hat Torrekorde angegriffen und gebrochen.

Er hat den Goldenen Schuh gewonnen.

Er wurde als Deutschlands Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

Was fehlt?

Der Ballon d'Or.

Die größte individuelle Auszeichnung des Weltfußballs.

Am 26. Oktober wird die Entscheidung fallen.

Und Bayern macht schon jetzt klar:

Wenn es nach München geht, soll an diesem Abend nur ein Name ganz oben stehen.

Harry Kane.

IsarKick meint

Natürlich besitzt Lamine Yamal außergewöhnliche Qualität.

Darüber muss niemand diskutieren.

Und auch andere Weltstars haben Argumente für den Ballon d'Or.

Aber Hainers Frage trifft einen entscheidenden Punkt:

Was soll Kane noch liefern?

61 Tore für Bayern.

36 Bundesliga-Treffer.

Goldener Schuh.

Meister.

Pokalsieger.

Champions-League-Halbfinale.

WM-Halbfinale mit England.

Sechs WM-Tore.

Irgendwann kann man eine außergewöhnliche Saison nicht mehr einfach mit dem Satz erklären:

„Harry Kane schießt eben viele Tore.“

Nein.

Diese Zahlen sind selbst für Harry Kane außergewöhnlich.

Und vielleicht ist genau jetzt der Moment gekommen, an dem der Engländer neben all seinen Torrekorden auch jene individuelle Trophäe bekommt, die ihm in seiner Sammlung noch fehlt.

München hat seine Entscheidung jedenfalls längst getroffen: Für Bayern gibt es nur einen – Harry Kane.

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