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Analysen

Atlético wartet schon: Kann Bayern mit angeschlagener Offensive überhaupt bestehen?

Atlético wartet schon: Kann Bayern mit angeschlagener Offensive überhaupt bestehen?

Das 2:2 gegen Dortmund ist kaum verdaut, da kommt der nächste Hammer: Drei Offensivspieler angeschlagen, und am Dienstag wartet Atlético Madrid.

Der Klassiker gegen den BVB hat nicht nur zwei Punkte gekostet. Er hat dem FC Bayern auch Ismael Saibari, Serge Gnabry und Michael Olise genommen, alle drei mussten angeschlagen oder verletzt ausgewechselt werden. Und jetzt? Jetzt geht es ausgerechnet nach Madrid.

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Drei Ausfälle, drei offene Fragen

Aaron Danks, der aktuell Vincent Kompany vertritt, nannte nach dem Spiel erste Einschätzungen. Doch die Lage ist alles andere als klar:

  • Saibari: Laut Danks hat er sich den Knöchel verletzt. Berichten zufolge verließ er das Stadion auf Krücken, eine längere Pause droht.
  • Gnabry: Eine Muskelverletzung, die noch genau untersucht werden muss.
  • Olise: Hier wusste Danks nach dem Spiel noch nichts Genaues.

Fest steht nur eines: Die Ärzte und Physios haben jetzt die Hauptrolle, und jede Stunde zählt.

Atlético: Der Gegner, den du jetzt nicht willst

Dienstag, 21 Uhr, Madrid. Atlético ist eine Mannschaft, die extrem körperlich zu Werke geht. Zweikämpfe, Härte, Provokationen, so kennt man die Colchoneros. Ein Spiel, in dem es zuweilen ruppig wird, ist fast garantiert.

Gegen so einen Gegner brauchst du Tempo, Technik und Spieler, die sich durchsetzen. Genau jene, die Bayern jetzt fehlen könnten.

Der Klassiker war ein Warnschuss

Dabei hat Bayern gegen Dortmund eigentlich gezeigt, dass die Offensive funktioniert: Dreimal Aluminium, ein Expected-Goals-Wert von 4,18 und sechs Großchancen. Das Problem war nicht die Idee, sondern die Verwertung.

Harry Kane hatte nach dem Spiel selbst von einer schlampigen Ballbehandlung gesprochen. Wenn jetzt auch noch die Alternativen fehlen, wird aus einem Schönheitsfehler schnell ein echtes Problem.

Wer springt in die Bresche?

Genau hier wird es spannend. Mit Kane im Zentrum bleibt der Kern der Offensive bestehen. Doch auf den Außen und hinter der Spitze muss Bayern improvisieren. Und vielleicht ist das die Stunde für einen, der zuletzt kritisiert wurde: Lennart Karl. Der 18-Jährige steckte in einem Formtief und musste sich öffentliche Mahnungen anhören. Jetzt könnte ausgerechnet er in Madrid gefragt sein, wenn die Lage eng wird.

Welche Optionen Bayern tatsächlich hat, hängt davon ab, wie schwer die Verletzungen sind und wer sonst einsatzbereit ist. Das wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

Und danach wartet kein Spaziergang

Auf Atlético folgt in der Liga Mainz 05, ehe die Länderspielpause ansteht. Die nächsten Wochen entscheiden also viel über Bayerns Saison, und das mit einem Kader, der gerade an der Belastungsgrenze kratzt.

Bayern bleibt in dieser Saison ungeschlagen und steht punktgleich mit Dortmund an der Tabellenspitze. Doch die Frage bleibt: Reicht die Qualität, wenn die Offensive angeschlagen in einen der härtesten Auswärtsabende des Herbstes geht?

Jetzt seid ihr dran

  • Kann Bayern bei Atlético auch ohne Saibari, Gnabry und Olise gewinnen?
  • Wer sollte in Madrid auf den Außen spielen?
  • Ist das die Chance für Lennart Karl, es allen zu zeigen?

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