Zum Inhalt springen
Analysen

„HALT DIE KLAPPE, BALLACK!“ Effenberg rastet im Doppelpass völlig aus: Warum der Ex-Capitano unserem Bayern-Juwel schadet!

„HALT DIE KLAPPE, BALLACK!“ Effenberg rastet im Doppelpass völlig aus: Warum der Ex-Capitano unserem Bayern-Juwel schadet!

DER TIGER BRÜLLT WIEDER! Stefan Effenberg zerreißt Michael Ballack wegen seines peinlichen Berater-Auftritts in der Causa Lennart Karl!

Wer geglaubt hat, dass die Nerven an der Säbener Straße nach dem packenden 2:2 im Klassiker gegen Borussia Dortmund zur Ruhe kommen, der kennt die Brisanz des FC Bayern München schlecht! Während die Mannschaft die schwere Verletzungswelle um Saibari und Gnabry verdauen muss, tobt an den Mikrofonen der Nation ein veritabler Legenden-Krieg. Mittendrin: Unser 18-jähriges Offensiv-Juwel Lennart Karl, der sich nach seinem kometenhaften Aufstieg durch ein erstes kleines Formtief beißen muss.

Anzeige

Nachdem Uli Hoeneß gewohnt polternd, aber absolut treffsicher mehr Demut einforderte („Vergleiche mit Olise tun ihm nicht gut, da liegt eine Welt dazwischen“) und Max Eberl die Formschwankungen als völlig normalen Reifeprozess einstufte, ging Karls Berater Michael Ballack bei DAZN auf Konfrontationskurs. Der Ex-Capitano warf den Bayern-Bossen unverständliches Timing und eine ungerechtfertigte öffentliche Demontage vor. Doch im Sport1-Doppelpass schlug nun die Stunde unseres ewigen Mentalitätsmonsters:Stefan Effenberg!

Effenberg knöpft sich Ballack vor: „Schlau war das nicht!“

Der Champions-League-Sieger von 2001 schüttelte live auf Sendung fassungslos den Kopf und schenkte Ballack ordentlich ein. Ohne Umschweife legte der „Tiger“ den Finger in die offene Wunde:

„Schlau war es von Michael Ballack nicht, das Fass jetzt wieder aufzumachen, sodass wir hier darüber reden. Das war nicht gut. Er hätte da nicht in der Arbeit als Experte was zu sagen sollen, wenn er gleichzeitig auch Berater ist – das ist immer schwierig.“

Treffer, versenkt! Effenberg demaskiert die unappetitliche Doppelmoral, die Ballack an den Tag legt. Man kann sich nicht vor die Fernsehkameras setzen, sich als neutraler Experte feiern lassen und im selben Atemzug die Bayern-Führung attackieren, um die eigene Berater-Agentur auf Kosten des Klubs zu profilieren! Wenn Ballack Redebedarf mit Max Eberl oder Uli Hoeneß hat, gehört das hinter verschlossene Türen an die Säbener Straße – und nicht ins TV-Studio!

Hoeneß-Schelte völlig normal – Karl muss Leistung bringen

Auch die künstliche Empörung über Uli Hoeneß wischte Effenberg mit einer lässigen Handbewegung vom Tisch:„Dass Uli Hoeneß sowas sagt, ist normal und das kennen wir von ihm aus den letzten Jahrzehnten!“ Wo Effenberg recht hat, hat er recht! Ein junger Spieler beim FC Bayern braucht keine Kuschelpädagogik, sondern klare Kante. Demut hat an der Säbener Straße noch keinem Ausnahmetalent geschadet – ganz im Gegenteil: Sie hat aus Rohdiamanten wie Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller oder Jamal Musiala weltweite Superstars geformt.

Das einzig Positive an der ganzen Debatte: Lennart Karl selbst lässt sich von den Nebengeräuschen seines Beraters offenbar nicht beirren. In den Trainingseinheiten und bei seinen letzten Kurzeinsätzen schuftet der 18-Jährige wie ein Besessener, um sich aus dem Formloch zu befreien. Genau das ist der bayerische Weg! Ballack sollte sich Effenbergs Worte hinter die Ohren schreiben: Klappe halten, Medienrummel abstellen und den Jungen auf dem Rasen schwitzen lassen!

Anzeige

Deine Meinung zählt – ohne Anmeldung:

Mehr zum Thema