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Analysen

„SCHLAMPIG! Kane rechnet nach dem BVB-Drama mit Bayern ab, und er nimmt sich selbst nicht aus!"

„SCHLAMPIG! Kane rechnet nach dem BVB-Drama mit Bayern ab, und er nimmt sich selbst nicht aus!"

Der Ballon-d'Or-Sieger. Der Held von Paris. Und plötzlich der Mann, der in der Allianz Arena die Latte trifft und kopfschüttelnd vom Platz geht.

Es sollte ein Klassiker-Abend werden, an dem Bayern den Rivalen in die Knie zwingt. Es wurde ein Abend, an dem Harry Kane, frisch gekrönt als bester Spieler der Welt, erleben musste, wie unbarmherzig der Fußball sein kann. 2:2 gegen Borussia Dortmund. Und der Ärger sitzt tief.

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Der Elfmeter, der alles hätte ändern können

55. Minute. Handelfmeter. Die Chance, Bayern mit 2:0 in Führung zu bringen und das Spiel zu entscheiden. Kane tritt an, der Mann, der aus elf Metern sonst eiskalt ist.

Der Ball knallt an die Latte.

Ein Aufschrei im Stadion, danach Stille. Und es blieb nicht bei diesem einen Moment: Auch danach vergab der Engländer weitere Chancen. Der Ball wollte einfach nicht rein, so beschrieb er es nach dem Spiel selbst. Sein Fazit klang fast schon philosophisch: Das ist das Leben eines Stürmers, damit muss man leben.

Und doch: Der Brandherd liegt woanders

Hier wird es interessant, denn Kane schob nicht alles auf die Chancenverwertung. Er ging weiter und nahm seine Mannschaft auseinander. Bayern habe nicht genug getan, um dieses Spiel zu gewinnen. Besonders der Umgang mit dem Ball missfiel ihm, und sein Urteil fiel hart aus:

„Wirklich schlampig."

Das sagt nicht irgendjemand. Das sagt der Torjäger, der beste Spieler der Welt, ein Mann, der sich selbst als Erstes in die Pflicht nahm. Wer so offen spricht, der meint es ernst.

Die Zahlen, die zum Verzweifeln sind

Und das ist das Bitterste: Bayern hatte alles in der Hand.

  • Expected Goals: 4,18
  • Großchancen: sechs
  • Ergebnis: nur zwei Tore

Wer solche Zahlen liefert und nur einen Punkt mitnimmt, hat nicht Pech gehabt. Der hat Gelegenheiten verschenkt. Genau das spürt Kane, und genau deshalb tut es so weh.

Der Moment, der Hoffnung machte, und der Moment, der sie nahm

Dabei hatte Kane trotz seines Fehlschusses Anteil an Bayerns zweitem Treffer. Joshua Kimmich chippte den Ball in den Strafraum, Kane legte per Kopf für Dayot Upamecano auf, 2:1 für Bayern, der Jubel brandete auf.

Doch die Führung hielt nicht. In der Schlussphase traf Fabio Silva zum 2:2. Genau so ist Fußball manchmal grausam: Du dominierst, du verpasst es, den Sack zuzumachen, und dann wirst du bestraft. Kanes Worte dazu: ein bitterer Nachgeschmack.

Und dann kam der nächste Schock

Als wäre das Remis nicht genug, kam die Hiobsbotschaft: Ismael Saibari, Serge Gnabry und Michael Olise mussten angeschlagen ausgewechselt werden. Drei Offensivkräfte an einem Abend. Wie schwer die Verletzungen sind, ist noch nicht abschließend geklärt. Kane hoffte nach dem Spiel, dass es nichts Schlimmes sei.

Für ein Team, das ohnehin um jede Waffe im Angriff kämpft, ist das ein Schlag in die Magengrube.

Panik? Nein. Aber Alarm!

Und doch bleibt der Engländer gelassen. Bayern steht weiterhin an der Tabellenspitze, deshalb gibt es für ihn keinen Grund, sich zu sehr zu begeistern, und auch keinen, in Panik zu verfallen. Seine Botschaft an die Mannschaft ist klar: schnell abhaken, denn in wenigen Tagen wartet das nächste wichtige Spiel. Dann geht es gegen Atlético Madrid, Dienstag, 21 Uhr.

Doch Hand aufs Herz, Bayern-Fans: Wenn selbst Harry Kane sagt, dass wir schlampig waren, was sagt uns das über diese Mannschaft?

Der Mann hat den Ballon d'Or gewonnen. Er weiß, wie Weltklasse aussieht. Und er hat gerade gesagt, dass wir sie an diesem Abend nicht gezeigt haben.

Jetzt seid ihr dran

  • War Kanes Kritik berechtigt, oder war er zu hart zu seinem eigenen Team?
  • Hat Bayern gegen Dortmund zwei Punkte verschenkt?
  • Wer trägt die Schuld: Chancenverwertung, Ballbehandlung oder beides?

Schreibt es in die Kommentare!

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