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Analysen

Spieler des Spiels, aber kein Grund zur Freude: Laimers ehrliche Abrechnung nach dem BVB-Drama lässt Bayern-Fans erstarren!

Spieler des Spiels, aber kein Grund zur Freude: Laimers ehrliche Abrechnung nach dem BVB-Drama lässt Bayern-Fans erstarren!

Er schoss Bayern in Führung, wurde zum Spieler des Spiels gewählt, und trotzdem konnte er sich nicht freuen. Konrad Laimers Gefühlslage nach dem 2:2 gegen Dortmund sagt mehr über diesen Abend als jede Statistik.

Der 29-jährige Österreicher gehörte beim Klassiker zu den auffälligsten Bayern-Spielern. Doch statt Stolz herrschte bei ihm Frust. Der verpasste Sieg und die Verletzungen von drei Offensivkräften überschatteten alles.

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„Solche Spiele gibt es einmal"

Bayern hatte mehr vom Spiel und erspielte sich zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten: Expected Goals 4,18, sechs Großchancen. Am Ende stand trotzdem nur ein Remis, weil Dortmund in der Schlussphase durch Fabio Silva zum 2:2 traf.

Laimer erklärte bei Sky, Bayern habe genug Chancen gehabt, um mehr Tore zu machen. Dortmund habe in der zweiten Halbzeit nicht mehr Gelegenheiten gehabt, als sie genutzt hätten. Das Fazit ist bitter und zugleich ehrlich: Das Spiel sei eben eines dieser Spiele, in denen der Ball nicht reingehe. Es passiere.

Und tatsächlich war das Aluminium gleich mehrfach im Weg: Olise traf früh den Pfosten, Kane scheiterte mit dem Elfmeter an der Latte, und Lennart Karl hatte in der Nachspielzeit ebenfalls Aluminiumpech. Wer das gesehen hat, versteht Laimers Ärger.

Die Verletzungen: Laimers wahre Sorge

Doch das Remis ist nicht das, was ihm den Schlaf raubt. Es sind die Ausfälle. Saibari und Gnabry mussten schon in der ersten Halbzeit raus, Olise erwischte es in der Schlussphase.

Laimer fand dafür klare Worte. Es sei nie schön, wenn ein Spieler nach dem anderen ausfalle, und das helfe der Mannschaft sicher nicht, in den Rhythmus zu kommen. Vor allem bei Saibari deutet sich Schlimmeres an: Der Marokkaner verließ die Allianz Arena auf Krücken. Laimer hofft, dass die Verletzungen nicht zu ernst sind, und drückt die Daumen für eine schnelle Rückkehr.

Der Appell des Defensiv-Allrounders

Dann kam der Satz, der hängen bleibt. Laimer stellt unmissverständlich klar:

„Wir brauchen jeden einzelnen Spieler."

Es gebe so viele Spiele, und Bayern wolle in jedem Wettbewerb ganz vorne mitspielen. Dafür brauche man jedes Mitglied des Kaders, im Idealfall alle zur Verfügung. Seine Botschaft an die Mannschaft: Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.

Was jetzt zählt

Nach dem enttäuschenden Klassiker blickt Bayern nicht nur auf die vergebenen Chancen. Der Fokus liegt auf den medizinischen Untersuchungen der Verletzten. Erst wenn die Diagnosen vorliegen, weiß man, wie schwer der Schlag wirklich ist. Und dann wartet schon Atlético Madrid.

Eines hat Laimer an diesem Abend bewiesen: Wenn es brennt, ist er da. Ein Spieler des Spiels, der sich nicht über seine Auszeichnung freut, sondern um seine Kollegen sorgt. Das ist die Mentalität, die Bayern jetzt braucht.

Jetzt seid ihr dran

  • Hat Laimer recht: Brauchen wir jeden einzelnen Spieler?
  • Ist die Chancenverwertung Pech oder ein echtes Problem?
  • Wer sollte gegen Atlético für die Verletzten einspringen?

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