VOM ABWEHRCHEF ZUM BANKDRÜCKER! Danks rasiert Jonathan Tah im Klassiker – Warum das "Monster" Kim ihn eiskalt verdrängt hat!
VOM TITEL-HELDEN ZUM EDELRESERVISTEN! Wie Minjae Kim Jonathan Tah eiskalt den Rang abgelaufen hat!
Wer beim FC Bayern München einen Stammplatz für ein göttliches Privileg hält, der wacht an der Säbener Straße ganz schnell mit einem bösen Kater auf! Die bittere Erfahrung am Samstagabend im Klassiker gegen Borussia Dortmund musste ausgerechnet unser 30-jähriger Abwehrkollos Jonathan Tah machen. Volle 90 Minuten schmorte der Nationalspieler auf der Ersatzbank, während unten auf dem Rasen Dayot Upamecano und Minjae Kim die Knochen hinhielten.
Noch in der Meistersaison war das Duo Upamecano/Tah die unumstößliche Lebensversicherung unserer Hintermannschaft. Doch die Zeiten haben sich radikal geändert: Minjae Kim hat den Turbo gezündet – und Tah findet sich plötzlich in der Rolle des Zuschauers wieder!
Danks versucht zu beschwichtigen: „Es geht um Frische!“
Interimscoach Aaron Danks wusste natürlich genau, dass die Verbannung von Tah auf die Bank sofort für Zündstoff sorgen würde. Vor dem BVB-Kracher versuchte der Engländer die Wogen noch mit taktischer Diplomatie zu glätten:
„Es geht um die Frische. Jonathan hat zuletzt auch gespielt, wir vertrauen jedem Spieler und beide sind in guter Form. Minjae hat zuletzt auch einmal ausgesetzt, er ist einfach frischer.“
Schön geredet, Herr Danks! Aber machen wir uns doch nichts vor: In einem Klassiker gegen Borussia Dortmund, wo es um die alleinige Tabellenführung und pure Prestige-Herrschaft geht, schont man keinen fitten Abwehrchef, nur weil er zwei Tage zuvor gegen einen Zweitligisten auf dem Feld stand! Wenn es um die Wurst geht, spielen die Besten. Und der Beste neben dem unantastbaren Upamecano war in den Augen des Trainerstabs schlicht und ergreifend Minjae Kim!
Kim überragt, Danks schwärmt: „Fantastische Leistung!“
Und die Rechnung ging sportlich voll auf! Zwar kassierte man in der Schlussminute den bitteren 2:2-Ausgleich, doch das lag nicht an der Innenverteidigung. Kim räumte hinten kompromisslos ab, gewann entscheidende Zweikämpfe und zeigte genau jene aggressive Präsenz, die Tah in den letzten Wochen oft vermissen ließ – man erinnere sich nur an seinen schläfrigen Patzer beim Magdeburger Gegentor im Pokal!
Danks geriet nach dem Schlusspfiff regelrecht ins Schwärmen:„Wir haben drei erstklassige Innenverteidiger. Ich fand, dass die beiden, die heute gespielt haben, Minjae Kim und Upamecano, eine fantastische Leistung gezeigt haben. Sie hatten einige wirklich, wirklich gute Momente.“
Zwar beeilte sich der Coach klarzustellen, dass Tah keineswegs dauerhaft degradiert sei und man seine Qualitäten weiterhin brauche. Doch die Hierarchie ist glasklar ins Wanken geraten! Upamecano ist die unumstrittene Nummer eins der Abwehr. Dahinter hat sich das südkoreanische Kraftpaket Kim mit eisernem Willen und bärenstarken Vorstellungen an Tah vorbeigeschoben.
Showdown im Wanda Metropolitano: Schlägt jetzt Tahs Stunde?
Für Jonathan Tah ist das ein brutaler Weckruf. Der 30-Jährige muss jetzt beweisen, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Schmollen im stillen Kämmerlein oder Berater Pini Zahavi vorschicken? Das zieht in München nicht! Schon am Dienstag wartet in der Champions League der Hexenkessel bei Atlético Madrid. Wenn Danks wirklich nach dem „Frische-Prinzip“ aufstellt, müsste Tah gegen die Truppe von Diego Simeone von Beginn an ran.
Eines steht fest: Gegen die Madrider Kampftruppe darf es keine Wackler und keine Nachlässigkeiten geben. Jonathan, zeig den Bossen und den Fans, dass du kein Bankdrücker bist – sondern ein Fels in der Brandung des Rekordmeisters!