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Analysen

100 BUNDESLIGA-TORE! Warum wird Serge Gnabry bei Bayern immer wieder unterschätzt?

100 BUNDESLIGA-TORE! Warum wird Serge Gnabry bei Bayern immer wieder unterschätzt?

100 Bundesliga-Tore! Eine Zahl, von der die meisten Profis nur träumen können. Doch ausgerechnet Serge Gnabry muss beim FC Bayern immer wieder beweisen, dass er gut genug ist. Während Harry Kane, Michael Olise und Luis Díaz regelmäßig gefeiert werden, steht der 31-Jährige häufig im Schatten seiner Mitspieler. Ist das eigentlich noch gerecht?

Beim 3:1 gegen Freiburg lieferte Gnabry die nächste Antwort auf dem Platz.

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In der 42. Minute startete er nach einem Doppelpass mit Nathaniel Brown in den Strafraum und schob den Ball aus spitzem Winkel durch die Beine von Torhüter Mio Backhaus.

Sein 100. Bundesliga-Tor im 267. Spiel!

Ein Meilenstein, der mehr Aufmerksamkeit verdient als eine gewöhnliche Randnotiz.

100 TORE – UND TROTZDEM IMMER WIEDER KRITIK!

79 seiner Bundesliga-Treffer erzielte Gnabry für Bayern. Elf gelangen ihm bei Werder Bremen, zehn bei Hoffenheim.

Hinzu kommen zahlreiche Vorlagen, Meisterschaften und entscheidende Auftritte auf internationaler Bühne.

Trotzdem gehört Gnabry zu jenen Bayern-Spielern, deren Leistungen besonders schnell infrage gestellt werden.

Ein schwaches Spiel? Sofort wird über seine Zukunft diskutiert.

Zwei vergebene Torchancen? Die Kritik ist oft größer als bei anderen.

Natürlich ist nicht alles ungerecht.

Gnabry hatte Phasen mit Verletzungen, Leistungsschwankungen und fehlender Konstanz. Gerade bei einem Spitzenklub müssen auch etablierte Spieler Kritik akzeptieren.

Aber wer nur seine schwachen Spiele zählt, sollte seine 100 Bundesliga-Tore nicht einfach vergessen!

BAYERN BRAUCHT GENAU SOLCHE SPIELER!

Besonders bemerkenswert: Gegen Freiburg stand Gnabry erstmals in dieser Bundesliga-Saison in der Startelf.

Nach seiner schweren Adduktorenverletzung im Frühjahr, die ihn sogar die Weltmeisterschaft kostete, arbeitet er sich zurück.

Und ausgerechnet jetzt wird seine Erfahrung wieder besonders wertvoll.

Luis Díaz fällt verletzt aus. Der Spielplan bleibt anspruchsvoll. Gegen Dortmund wartet bereits die nächste große Herausforderung.

Gnabry kann auf beiden Flügeln und im Zentrum eingesetzt werden. Er kennt die entscheidenden Spiele, den Druck und die Erwartungen in München.

Vielleicht wird er nie die Strahlkraft eines Harry Kane besitzen.

Vielleicht sorgt Olise häufiger für spektakuläre Schlagzeilen.

Doch nicht jeder wichtige Spieler muss der größte Superstar sein.

Gnabry hat seinen Wert über Jahre bewiesen.

Ob er dauerhaft in die Startelf gehört, darf diskutiert werden.

Aber vielleicht sollten manche Bayern-Fans aufhören, ihn nur daran zu messen, was er gerade nicht liefert.

100 Bundesliga-Tore fallen schließlich nicht vom Himmel!

Mia san mia!

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